Zum Thema:

11.12.2018 - 12:4224,1 Millionen Euro für sozial Schwache10.12.2018 - 08:55Villachs Top Events09.12.2018 - 18:455-Minuten verlost drei „natürliche Christbäume“09.12.2018 - 17:52Streicheln bis der Tierarzt kommt?
Wirtschaft - Villach
Hannelore Frühwirth, Ana Pranjic, Laura Matitz und Sylvia Gstättner
Hannelore Frühwirth, Ana Pranjic, Laura Matitz und Sylvia Gstättner © WKK/Marion Lobitzer

„European Young Entrepreneur of the Year“-Award

Schülerinnen gewinnen mit „Snackfarm“

Villach – Für den Businessplan für eine Snackfarm mit regionalen Produkten haben Laura Matitz und Ana Pranjic, zwei Schülerinnen der HAK Villach, in Bulgarien den „European Young Entrepreneur of the Year“-Award gewonnen.

 2 Minuten Lesezeit (319 Wörter)

Unternehmerisches Denken beginnt oft schon in der Schulzeit – so auch bei Laura Matitz aus Rossegg und Ana Pranjic aus Feistritz/Drau. Die Schülerinnen der HAK Villach entwickelten einen Businessplan für eine Snackfarm und überzeugten damit nicht nur die Jury des Landeswettbewerbs, sondern qualifizierten sich beim Business-Summit in Wien in ihrer Kategorie für die Europameisterschaften.

Hohe Auszeichnung

Jetzt dürfen sich die angehenden Maturantinnen „European Young Entrepreneur of the Year“ nennen. Das Projekt hinter der Auszeichnung: Die Snackfarm in Villach. Ein Lokal, in dem saisonale, regionale und selbstgemachte Bauernprodukte in verarbeiteter Form, also als Snacks, Salate oder Säfte angeboten werden – und das Ganze zu fairen Preisen. Das Konzept reicht von einer Marktanalyse bis hin zum Marketing und der Kalkulation. Wie wichtig gerade dieser Bereich im Unternehmeralltag sein, betonte Vize-Präsidentin und Frau-in-der-Wirtschaft-Vorsitzende Sylvia Gstättner bei der Projektpräsentation: „Ich freue mich, dass gerade zwei junge Frauen als ,Young Entrepreneurs‘ ausgezeichnet wurden.“

Regionales im Fokus

Im vergangenen Schuljahr beschäftigten sich beide Schülerinnen ausgiebig mit dem Projekt, „auch in der Freizeit“, wie Pranjic verrät. Die Idee zur Snackfarm entstand aus dem Alltag: „Wir kennen beide viele landwirtschaftliche Betriebe und die Sorgen der Bauern. Mit der Snackfarm sollen ihre Erträge gesteigert werden“, erklärt Matitz. Mit der Unterstützung ihrer Professorin Hannelore Frühwirth wurde an dem Konzept gefeilt bis es zur Präsentation nach Sofia in Bulgarien ging. Dort präsentierten sie an einem Stand nicht nur ihren Businessplan, sondern hatten auch gleich echte Kärntner Snacks mit – Salamibrote, Schinken und Speck inklusive. „Besonders die persönlichen Erfahrungen kann ihnen niemand mehr nehmen“, erzählt die Lehrerin. Für die Schülerinnen, die später Forstwirtschaft und Physiotherapie studieren wollen, steht jetzt erst einmal die Matura an. Im nächsten Jahr geht es mit dem Gewinn – zwei Interrail-Tickets – einen Monat quer durch Europa.

Kommentare laden