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Politik - Klagenfurt
© pixabay

In Kindergärten und Horten:

Grüne fordern mehr „Bio“ im Essen

Klagenfurt – Von klein auf gesund essen: Das sollte das Credo in Klagenfurts Kindergärten und Horten sein. „Am besten mit regionalen und biologischen Lebensmitteln“, ist Gemeinderätin Margit Motschiunig überzeugt, die im Interesse der Gesundheit der Kinder für eine Erhöhung des 20-prozentigem Bio-Anteils auf mindestens 30 Prozent eintritt.

„Dass Fertigprodukte und Palmfette von den Speiseplänen mittlerweile verschwunden sind, ist sehr positiv. Dafür haben sich die Grünen auch stark eingesetzt. Es gibt kein externes Cateringunternehmen mehr, sondern nur noch eigene Küchen. Und die Lebensmittel, die dort verarbeitet werden, sind frisch, saisonal und regional“, lobt Gemeinderätin Margit Motschiunig die in der Reformpartnerschaft erzielten Fortschritte.

Hier gibt es laut Motschiunig Nachholfbedarf

Großen Nachholbedarf ortet die Mandatarin aber beim Bio-Anteil, der sich in Klagenfurt derzeit auf „nur 20 Prozent beläuft. In der Stadt Villach sind es 70 Prozent. Das ist ein großer Unterschied. Im Interesse der Gesundheit unserer Kinder müssen wir da am Ball bleiben! Das Ziel muss sein, den Bio-Anteil auf mindestens 30 Prozent zu erhöhen, wie es auch im Kärntner Landtag beschlossen wurde.“

Bio ist gesünder

„Auch wenn das in der Diskussion gerne beiseitegeschoben wird, es gibt Studien, die belegen, dass Bio-Lebensmittel tatsächlich gesünder sind. Fakt ist, dass man bei Bio mehr für sein Geld bekommt: Biobauern lassen ihren Pflanzen mehr Zeit zum Reifen, was bedeutet, dass biologisches Obst und Gemüse weniger Wasser, dafür aber mehr Vitamine und Ballaststoffe enthält und intensiver schmeckt. Auch Bio-Milch ist gesünder, weil sie in der Regel mehr Omega-3-Fettsäuren enthält“, so Motschiunig.

Bio-Essen kurbelt regionale Wirtschaft an

„Ich bin auch überzeugt davon, dass es Eltern wert ist, einen etwas höheren Essensbeitrag für regionale und biologische Küche zu zahlen. Eine gesunde Ernährung, die mit regionalen Bio-Lebensmitteln auf einen guten Geschmack und weniger Gift setzt, ist in Zeiten von Fast Food, geringer Ernährungskompetenz und Übergewicht wichtiger denn je.“ Neben dem gesundheitlichen Aspekt sei auch der wirtschaftliche nicht außer Acht zu lasen. Motschiunig: „Mehr Bio-Essen kurbelt die regionale Wirtschaft an, leistet durch die Vermeidung langer Transportstrecken einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und schafft nachhaltige Arbeitsplätze in der Bio-Landwirtschaft in Kärnten.“

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