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Motiv nach tödlichem Familiendrama

War es das Erbe?

Klagenfurt – Wie gestern bereits berichtet, hat ein 73-jähriger Klagenfurter seine zwei Jahre jüngere Schwester am Montag mutmaßlich erdrosselt und sich anschließend selbst das Leben genommen. Mittlerweile gibt es einen ersten Hinweis auf ein Motiv.

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So berichtet der ORF auf Grundlage von Informationen der APA, es habe möglicherweise Erbschaftsstreitigkeiten gegeben. Die Familie sei wohlhabend gewesen, der 73-Jährige war scheinbar ein großer Tierfreund. Das würde ins Bild passend – den Garten und einen Balkon des Anwesens zieren zahlreiche Tierfiguren. Der Mann wollte dem Bericht zufolge sein Geld dem Tierheim vererben. Das soll zu Streitigkeiten geführt haben, die Polizei bestätigte das bislang jedoch nicht.

Obduktionsergebnisse werden erwartet

Die Staatsanwaltschaft ordnete noch gestern eine Obduktion der beiden Leichen an. Der Körper der Frau wies Strangulationsmerkmale auf, ihr Bruder wurde erhängt aufgefunden. Die Polizei wurde von einer Freundin des 71-jährigen Opfers verständigt, als diese nicht wie vereinbart zu einem Treffen erschien. In dem Einfamilienhaus, in dem sich das tödliche Familiendrama abspielte, gibt es zwei Wohnungen – im Erdgeschoss wohnte der 73-jährige Klagenfurter. Seine Schwester soll die meiste Zeit über in Rom gelebt haben, kam aber regelmäßig nach Kärnten und wohnte dort dann offenbar im 1. Stock des Hauses.

Neue Erkenntnisse: Die Frau hat noch versucht sich zu wehren

Laut den Berichten des ORFs ergab das Ergebnis der Obduktion, dass die 71-jährige Frau durch massive Gewalteinwirkung auf Kopf und Hals erdrosselt wurde. Die Frau hatte versucht sich zu wehren, doch ihr Bruder war zu stark für sie. Außerdem wurde bekannt, dass das Opfer schon seit längerer Zeit Angst vor dem Bruder hatte. Die Ermittler vermuten, dass der Bruder nicht behandelte psychische Probleme hatte, die letztendlich zu dieser schrecklichen Tat geführt haben.

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