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Aktuell - Villach
© HFW Villach

Vogel, Schlange & Hund in Not

Tierische Feuerwehr­einsätze für die HFW Villach

Villach – Für die HFW Villach war es heute ein nicht ganz alltäglicher Einsatztag. Die Feuerwehr selbst spricht von einer "tierischen Einsatzserie in Villach". Gleich dreimal hintereinander rückte man aus: Wegen eines Vogels, einer Schlange und eines Hundes.

 2 Minuten Lesezeit (354 Wörter)

Vogel verirrt sich in Supermarkt

Gegen 9 Uhr wurde die Bereitschaft der Hauptfeuerwache Villach zu einem verirrten Vogel in einem Supermarktgebäude in der Villacher Innenstadt angefordert. Nach gründlichem Durchsuchen des Geschäftes und der Eingangshalle konnte der Vogel jedoch nicht mehr aufgefunden werden. Vorsorglich wurden dennoch durch die Einsatzkräfte alle Oberlichten und Fenster geöffnet, um dem Vogel die Möglichkeit zur Flucht zu geben.

Äskulapnatter verunsichert Anwohner

Rund zwei Stunden später meldeten die Anwohner eines Einfamilienhauses eine ca. 1 Meter lange Schlange in ihrer Garage. Nach gründlicher Suche konnte eine ungiftige Äskulapnatter hinter einem Kasten aufgefunden werden. Dazu mussten die Einsatzkräfte zuvor den Kasten ausräumen und von der Wand abschrauben. Nach dem Einfangen konnte die Schlange in einem nahegelegenen Waldstück in die Freiheit entlassen werden.

Wer mehr über die Nattern erfahren will: Wir haben erst darüber berichtet.

HFW Team mit Natter - © KK/HFW Villach

Hund saß auf Fensterbrett fest

Am späten Nachmittag wurde durch einen aufmerksamen Fußgänger bemerkt, dass ein Hund am äußeren Fensterbrett eines zweigeschossigen Mehrparteienhauses steht und winselt. „Die Jalousie des Fensters hinter dem Hund war nur ca. 10 cm offen und das Fenster dahinter vollständig geöffnet“, berichtet Einsatzleiter BM Martin Regenfelder, Zugskommandant der Hauptfeuerwache Villach. Vermutlich hat der Hund die Jalousie mit der Schnauze ein Stück nach oben geschoben und konnte – da sich dieser wieder schloss – nicht mehr ins Innere der Wohnung.

Nachdem die Besitzer der Wohnung nicht anzutreffen waren, wurde der belgische Schäfermischling Namens Coco mittels Drehleiter aus seiner misslichen Lage befreit. „Dazu wurde einer unserer Kameraden, welcher selber Hundebesitzer ist, mit dem Drehleiterkorb langsam und behutsam an das Fensterbrett gefahren. Vorsorglich wurde am Boden ein Netz gespannt, da keiner die Reaktion des Hundes abschätzen konnte“, berichtet Regenfelder weiter. Unter ständiger Kommunikation und gutem Zureden gelang es, den Hund sicher in den Drehleiterkorb zu heben. Am Boden angekommen wurde Coco sofort mit Wasser versorgt. Er zeigte sich sichtlich erleichtert und zutraulich. Nach rund 30 Minuten warten konnte der Hund wohlauf den Besitzern übergeben werden.

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