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Politik - Villach
Bettler auf einem Parkplatz in Villach.
Bettler auf einem Parkplatz in Villach. © 5min.at

Nach neuer Diskussion

FPÖ-Villach fordert „Bettelgipfel“

Villach – Am Sonntag forderte Stadträtin Katharina Spanring (ÖVP) eine Gesetzesänderung, um eine bessere Handhabe gegen Bettelei in der Draustadt zu haben. Als Strafreferentin wird sie daher den Antrag an den Villacher Gemeinderat stellen. Nun meldet sich auch die Villacher FPÖ zu Wort.

 1 Minuten Lesezeit (237 Wörter) | Änderung am 04.06.2018 - 13:41

Zur neu aufgeflammten Bettlerdiskussion (wir haben berichtet) stellt Stadtrat Erwin Baumann (FPÖ) heute klar: „Die Freiheitlichen sind für jede Maßnahme, die aggressive Formen der Bettelei eindämmen.“ Auch die Neo-Obfrau des freiheitlichen Gemeinderatsklubs, Katrin Nießner, ist überzeugt: „Wenn Passanten sich in der Villacher Innenstadt durch Bettler bedrängt fühlen, ist es höchste Zeit einzuschreiten“. Baumann und Nießner fordern daher einen runden Tisch gegen aggressive Bettelei in Villach. Neben den Parteivertretern und dem Stadtpolizeikommandanten Erich Londer sollte auch eine kundige Auskunftsperson des Landes am sogenannten „Bettelgipfel“ teilnehmen.

Viele Bürgerbeschwerden

Bei den Freiheitlichen hätten sich Bürger gemeldet, denen Bettler bis zum Auto gefolgt seien. „Eine Dame habe beispielsweise berichtet, wie sie am helllichten Tag in einer engen Seitengasse aktiv um Geld angebettelt wurde“, ergänzt Baumann. Nießner gibt zu bedenken, dass selbst Verkäufer von Straßenzeitungen manchmal derartig hartnäckig vorgehen würden, dass es Unbehagen bei den angesprochenen Passanten auslöse.

Politischer Seitenhieb

Einen politischen Seitenhieb konnte man sich nicht verkneifen. Die Klubobfrau zeigt sich verwundert über die in diesem Zusammenhang getätigte Forderung der Villacher ÖVP nach einer Resolution an den Kärntner Landtag: „Die Schwarzen sitzen in der Regierung. Sie haben es in der Hand, das Kärntner Landessicherheitsgesetz entsprechend zu verschärfen“. Baumann und Nießner halten abschließend fest: „Eine Verschärfung des Kärntner Landessicherheitsgesetzes ist – auch auf Landesebene – unterstützenswert.“

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