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Stephanie Kure, Selina Umundum, Sarah Mandl, Sandra Mayer, Daphne Brandstätter, Bürgermeister Günther Albel, Prof.in Iris Schmidt und Prof.in Marion Ressel präsentierten die beiden neue Filme im Relief von Kärnten. © Stadt Villach/Karin Wernig

Im Relief:

Junge Filme­macherinnen präsentieren ihre Werke

Villach – „In die Berg bin i gern“ und „Sagen aus Kärnten“ heißen jene beiden Filme, die Schülerinnen des CHS als Diplomarbeiten produziert haben. Sie ergänzen das bunte Multimedia-Show-Angebot des Reliefs von Kärnten.

 3 Minuten Lesezeit (364 Wörter)

182,32 Quadratmeter groß liegen Kärnten und die Nachbarregionen den Betrachtern zu Füßen. Das 1913 im Schillerpark eröffnete Relief von Kärnten wurde vor zwei Jahren durch den Einbau multimedialer Effekte modernisiert und so noch spannender gemacht. „Der Erhalt dieses außergewöhnlichen Kleinodes für spätere Generationen ist uns sehr wichtig“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Spektakuläre Ton-, Bild- und Lichteffekte bieten spannendes 3-D-Erlebnis und verbinden 100-jährige Tradition mit Hightech. Film- und Lichtprojektoren heben Täler und Flüsse hervor, das Straßennetz ist sichtbar gemacht, Naturphänomene werden dargestellt.

Nette Spielerei: App zeigt Infos an

Mit einer interaktiven „Relief von Kärnten-App“ kann außerdem verortete Information über Kärnten direkt ins Videobild eines Tablets übertragen werden. Ohne QR-Code oder Getippsel in Suchmaschinen wird das angepeilte Objekt in Echtzeit direkt auf dem Handy oder iPad erklärt und beschrieben. Möglich macht das eine neue Technologie, die über das Kamerabild die eigene Position im Raum millimetergenau berechnet. Damit erhält man Informationen über Städte, Berge, Ausflugsziele und vieles mehr direkt in das Kamerabild eingeblendet. Tablets gibt es vor Ort zum Ausborgen.

Das Angebot

Im Multimedia-Show-Angebot sind insgesamt sechs Kurzfilme ­– „Kärnten Multimedial“, „Das Relief von Kärnten“, „Verkehr in Kärnten“, „Faszination Geologie“, „In die Berg bin i gern“ und „Kärntner Sagen“ – zu sehen. Die beiden letztgenannten Filme sind Diplomarbeiten von fünf Schülerinnen des CHS: „In die Berg bin i gern“ (Selina Umundum, Stephanie Kure) und „Kärntner Sagen“ (Sandra Mayer, Daphne Brandstätter, Sandra Mandl). Technisch unterstützt wurden sie dabei von Erik Dobat (Firma edu-film). „Diese beiden Filme sind eine großartige und informative Ergänzung zum bestehenden Filmprogramm“, sagt Bürgermeister Günther Albel und er betont, dass dem Museum der Stadt Villach die Zusammenarbeit mit den Schulen besonders wichtig ist: „Wir wollen die Jugendlichen einbinden und ihnen die Chance geben, das zu produzieren und zu zeigen, was sie auch wirklich selbst sehen wollen. Ich gratuliere den jungen Filmemacherinnen zu ihren beeindruckenden Produktionen, die beweisen, wie wunderbar unsere Kooperation funktioniert.“

Öffnungszeiten

  • Das Relief ist bis Ende Oktober, Montag bis Samstag, 10 bis 16.30 Uhr geöffnet
  • Ruhetage: Sonn- und Feiertag
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