Zum Thema:

18.06.2018 - 10:31Villachs Top Events18.06.2018 - 08:17„Flowgartner-Trail“ nocht nicht befahrbar17.06.2018 - 20:29„Ich bete darum, dass meine Tochter wieder sehen kann!“16.06.2018 - 21:42Mann von Mauer gestoßen
Leute - Villach
© KK

Historische Streifzüge

„An uns, ihr Frauen, ist die Reihe“

Villach – Anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich lädt Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser zu einer spannenden Lesung ein.

 1 Minuten Lesezeit (238 Wörter)

„An uns, ihr Frauen, ist die Reihe“ nennt sich das Buch von Andrea M. Lauritsch anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht. Die Beiträge von Tina Bahovec, Sabine Battistata, Brigitte Entner, Michaela Jonach, Kirstin Mertlitsch und Maria Mucke, sowie Alexandra Schmidt und der Herausgeberin Andrea M. Lauritsch präsentieren in dem 196 Seiten starken Werk historische Streifzüge durch Kärntens Geschichte.

Wann & wo?

  • Am Donnerstag, 14. Juni, um 18 Uhr
  • in der AK-Mediathek (Kaiser-Josef-Platz 1)
  • Eintritt frei!

Über das Buch

Am 12. November 1918 – dem Tag, an dem in Wien die Erste Republik ausgerufen wurde – beschloss die Provisorische Nationalversammlung das „allgemeine, gleiche, direkte und geheime Stimmrecht aller Staatsbürger ohne Unterschied es Geschlechts“.

Seit nunmehr einhundert Jahren dürfen Frauen in Österreich also wählen und gewählt werden, für dieses Recht gekämpft haben sie schon viel länger. Wie diese Entwicklung in Kärnten gelaufen ist, wie Frauen seither politische Teilhabe leben, was sie erreicht haben und was ihnen fehlt, untersuchen Andrea M. Lauritsch und sieben weitere Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen in diesem Band.

Mit zehn thematischen Ausschnitten vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und einem „weiblichen Blick“ auf Geschichte und Politik erinnert „An uns, ihr Frauen, ist die Reihe“ daran, dass Gleichbehandlung und demokratische Partizipation keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern Errungenschaften, die erarbeitet und erstritten wurden und die auch hundert Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts nicht überall in unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit zur Normalität geworden sind.

Kommentare laden