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Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
© kika

Investor übernimmt für 500 Mio. Euro

Die Rettung für kika/Leiner

Kärnten – Der Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko wird die angeschlagene Möbelkette kika/Leiner übernehmen. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor. Der Kaufpreis soll bei rund 500 Millionen Euro liegen.

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Am späten Donnerstagabend war es so weit. Die Übernahme von kika/Leiner durch die Signa Gruppe des Tiroler Immobilieninvestors Rene Benko war beschlossene Sache. Die 5.000 Beschäftigten – rund 350 davon in Kärnten – können aufatmen. Der Kaufpreis soll dem Vernehmen nach bei rund 500 Millionen Euro liegen, 100 Millionen Euro werden als Finanzspritze in das operative Geschäft gesteckt, berichtet die Tageszeitung „Österreich“.

Online-Handel soll ausgebaut werden

Benko übernimmmt sowohl das Immobilien-Portfolio als auch die Möbel-Kette. Die Signa-Gruppe will das operative Möbel-Geschäft auf jeden Fall weiter betreiben und künftig einen starken Schwerpunkt auf den Online-Handel legen. Wie ÖSTERREICH erfuhr, hatte sich Bundeskanzler Sebastian Kurz in den letzten Tagen persönlich für eine Rettung des angeschlagenen Möbel-Hauses eingesetzt.

Hintergrund

Der Mutterkonzern von kika/Leiner geriet in Schieflage. Fünf bis sechs Standorte wurden Anfang des Jahres als „problematisch“ eingestuft. Im März wurde bekanntgegeben, dass vier Filialen geschlossen werden sollen, darunter der Standort Wolfsberg. Was u.a. mit dieser Filiale nach der Übernahme endgültig passiert, ist noch nicht bekannt.

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