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Wirtschaft - Villach
Da das Greiner Packaging Werk in Wernberg dem zunehmend fordernden Wettbewerb nicht mehr gewachsen ist, wird die Produktion an einen anderen Standort verlegt. © 5min / greiner group

50 Kärntner Arbeitnehmer betroffen:

Greiner schließt Wernberger Werk

Wernberg – Trotz einer konzernweiten Umsatzsteigerung im Jahr 2017, schließt der Verpackungsherstellerkonzern Greiner Packaging die Produktionsstandorte in Wernberg und im deutschen Rastatt. Insgesamt 110 Arbeitnehmer sind von der Schließung betroffen, 50 davon in Kärnten.

 1 Minuten Lesezeit (213 Wörter) | Änderung am 03.07.2018 - 19:22

Schon seit Jahren sind die Greiner-Produktionsstandorte in Wernberg und Rastatt dem internationalen Wettbewerb nichtmehr gewachsen und erwirtschaften ein Defizit für den Konzern mit Hauptsitz in Kremsmünster, Oberösterreich. Aus diesem Grund werden die Werke in Kärnten und Deutschland voraussichtlich Mitte 2019 geschlossen. Trotz umfassender Restrukturierungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren konnten die Produktionsstandorte dem zunehmend fordernden Wettbewerbsumfeld nicht mehr gerecht werden. Die Flaschenproduktion, die einen Großteil der im Wernberger-Werk produzierten Verpackungen darstellt, wird an den Greiner Packaging Standort in Kremsmünster verlagert.

Sozialplan für betroffene Mitarbeiter

Von der Schließung an den Standorten Wernberg und Rastatt sind insgesamt rund 110 Mitarbeiter betroffen – 60 davon in Raststatt, 50 in Wernberg. Den Mitarbeitern soll in dieser schwierigen Situation bestmögliche Unterstützung seitens des Greiner Packaging-Konzerns geboten werden. Es wird versucht, ihnen Angebote für andere Standorte zu machen, zusätzlich wird ein Sozialplan erarbeitet, um die bestmögliche Lösung für alle Mitarbeiter zu finden. „Wir bedauern diesen Schritt im Hinblick auf die betroffenen Kolleginnen und Kollegen und werden gewissenhaft mit unserer Entscheidung umgehen. Dementsprechend bemühen wir uns, den betroffenen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz innerhalb der Unternehmensgruppe anzubieten und erarbeiten Sozialpläne mit den bestmöglichen sozial verträglichen Lösungen“, zeigt sich Konzernsprecherin Ute Kliemstein über die Werkschließungen betrübt.

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