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Wirtschaft - Villach
Das meine heimat-Projekt Lido/Landskron © meine heimat/Hipp

Bilanzsumme rund 400 Mio. Euro

„meine heimat“ präsentiert ihre Bilanz

Villach – Die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft "meine heimat" präsentierte vor kurzem ihre Bilanz 2017 - und zeigt sich dabei äußerst zufrieden. Die Bilanz sei eine in Zahlen gegossene Erfolgsgeschichte, heißt es u.a. in einer Aussendung.

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Seit bereits 110 Jahre stehe man für faire Wohnkosten und soziale Wohnsicherheit, erklärt die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft. Die Bilanzpräsentation 2017 sei dabei „ein klares Spiegelbild des vor Jahren eingeschlagenen Erfolgsweges.“ Um das zu untermauern führt die Genossenschaft eine durchaus beeindruckende Zahl an: Gegenüber Privaten ersparten sich die meine heimat-Mieter im Vorjahr rund 28,2 Millionen Euro an Wohnkosten. „Es gibt bei uns keinen Unternehmergewinn, es gibt keine Shareholder, die Gewinne entnehmen“, so Vorstandsvorsitzender Helmut Manzenreiter. Sein Fazit: Diese Form des Wohnbaus – Gemeinnützigkeit, Wohnbauförderung und Genossenschaft kann man weltweit als einzigartig in Österreich bezeichnen.

„Unser Beitrag für leistbares Wohnen sind faire Wohnkosten!“

Manzenreiter weist darauf hin, dass bei vielen Menschen mit geringen Einkommen oder Teilzeitbeschäftigungen auch die günstigste Miete oft nicht als leistbar empfunden wird: „Das kann jedoch nur durch höherer Gehälter oder durch Mietenbeihilfe erfolgen. Unser Beitrag, also der Beitrag einer Wohnbaugenossenschaft, für leistbares Wohnen kann nur sein, dass wir faire Wohnkosten anbieten können, die bis zu 40 Prozent günstiger sind als bei Privaten – gleichzeitig jedoch in Qualität und Wohnkomfort sogar vielfach höherwertiger als bei Eigentumswohnbau sind!“

Neu im meine heimat-Vorstand: Doris Liposchek, Amtsleiterin der Gemeinde Wernberg, flankiert von Vorstandsvorsitzenden Helmut Manzenreiter sowie den Vorständen Ing. Karl Woschitz, Mag. Gilbert Isep, Dr. Helmut Kusternik und Ing. Walter Dabernig. - © meine heimat/Hipp

223 weitere Wohnungen im Bau

Die Bilanz-Eckdaten präsentierte Vorstand Dr. Helmut Kusternik den Delegierten: Anstieg der Mitglieder auf nunmehr 25.710 Personen und Erhöhung der Bilanzsumme auf rund 401 Millionen Euro. Es werden zudem rund 13.300 Verwaltungseinheiten, davon mehr als 9.825 Wohnungen, verwaltet. Derzeit sind weitere 223 Wohnungen in Bau, 161 in Vorbereitung. „Wir wirtschaften in allen Bereichen nicht nur äußerst effizient, sondern sind auch intensiv bemüht, unseren Mietern volle Transparenz und höchste Servicequalität zu bieten“, betonte Kusternik. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Carl Hofrichter zitierte in seinen Ausführungen den Prüfbericht des Revisionsverbandes der gemeinnützigen Wohnbauträger und bestätigte, dass „im Berichtsjahr die Wirtschaftlichkeit des Geschäftsbetriebes gegeben war und der Jahresabschluss den gesetzlichen Bestimmungen voll entspricht.“

Vorstand/Aufsichtsrat – jünger und weiblicher

Im Rahmen der Neuwahlen wurde Vorstand und Aufsichtsrat jetzt noch breiter aufgestellt: Doris Liposchek, Amtsleiterin der Gemeinde Wernberg, wurde von den Delegierten in den Vorstand der meine heimat gewählt. Der bestehende Vorstand wurde von den Delegierten für weitere drei Jahre das Vertrauen ausgesprochen und setzt sich nunmehr aus dem Vorsitzenden Helmut Manzenreiter, Stellvertreter Ing. Karl Woschitz, Dr. Helmut Kusternik, Mag. Gilbert Isep, Ing. Walter Dabernig sowie Doris Liposchek zusammen.

Als Aufsichtsratsvorsitzender fungiert weiterhin Dr. Carl Hofrichter: Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Mag. Brigitte Stuhlberger (Finanzabteilung beim Amt der Kärntner Landesregierung in Klagenfurt), Gabriele Holzer (Biomedizinische Analytikerin) sowie Dipl.-Ing. Hannes Primus (IT-Koordinator LKH Wolfsberg).

Zahlen, Daten und Fakten

  • Mitglieder: 25.710
  • Neubauvolumen 2017: 22,6 Millionen Euro
  • Wohnungen 9.825
  • Seit 2913: Vertrauenspartnerschaft mit der GTS, Gemeinnützige Treibacher Siedlung GmbH
  • Zusammenarbeit mit 34 Gemeinden in Kärnten
  • www.heimat-villach.at
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