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Kritik an den Abläufen:

Benediktiner­schule: FPÖ verlangt Ausschreibung

Klagenfurt – Im Jahr 2020 feiert die letzte Klasse ihren Abschluss an der Benediktinerschule. Danach steht das denkmalgeschützte Gebäude leer. Nun gibt es Hotelpläne für die Benediktinerschule. Doch die Abläufe sorgen für Kritik bei den Freiheitlichen. Sowie bei den GRÜNEN.

 1 Minuten Lesezeit (233 Wörter) | Änderung am 09.07.2018 - 09:57

Eine Investition bei der Benediktinerschule wird von den Freiheitlichen grundsätzlich positiv gesehen, sagt heute der Klubobmann und Mitglied des Planungsausschusses Andreas Skorianz in einer Aussendung. Auch eine Erweiterung des bestehenden Hotels Sandwirth wäre eine gute Entwicklung für die Stadt. „Ganz sicher kann aber das nicht ohne Ausschreibung gehen. Die Gesetze sind einzuhalten“, so Klubobmann Dr. Andreas Skorianz weiter.

„Das Drüberfahren in der Stadt werde leider zum System“

Es wäre für Skorianz wünschenswert, dass bei einer Ausschreibung ein heimischer Unternehmer zum Zug käme. „Das würde einem Projekt gut tun. Das Hotel Wörthersee mahnt“, sagt Skorianz. Eine Unart sei, laut dem Klubobmann, dass ein solches Projekt der Öffentlichkeit präsentiert wird, ohne dass der Planungsausschuss damit in irgendeiner Weise befasst wurde. „Gewählte Gremien sind von der Bürgermeisterin und dem Planungsreferenten zu respektieren. Das Drüberfahren in der Stadt werde leider zum System“, sagt Skorianz.

Schmid-Tarmann (GRÜNE) fordert „Haus der Begegnung“

Auch die grüne Gemeinderätin Schmid-Tarmann kritisiert das Vorgehen der Stadt. „Die Stadt ist moralisch dazu verpflichtet, ihr prächtiges Gebäude selbst weiter öffentlich zu nutzen.“ Schmid-Tarmann würde daraus gerne ein „Haus der Begegnung“ machen und schlägt eine Stadtbibliothek mit Mediathek, Vortragssälen und dem lange geplanten Stadtmuseum vor. „Einen Verkauf sehe ich als Bankrotterklärung für eine nachhaltige und zukunftsweisende Stadtentwicklung“, erklärt die Gemeinderätin.

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