Zum Thema:

19.10.2018 - 19:36Sperre der A11: 220 Einsatz­kräfte vor Ort18.10.2018 - 11:2515 Alko-Lenker bei Schwerpunkt­aktion erwischt10.10.2018 - 18:06Süße Versuchung: Diebe brechen Kiosk in Ferlach auf06.10.2018 - 22:33Diebe fragten nach Wasser – suchten aber nach Schmuck
Politik - Villach & Klagenfurt
Sämtliche Polizeifahrzeuge im Krisenfall zukünftig bei Tankstellen des Österreichischen Bundesheeres betankt werden. © 5min.at/Montage

Beamte können Heerestankstellen nutzen:

Engere Zusammen­arbeit von Bundes­heer und Polizei

Kärnten – Um die Mobilität der österreichischen Einsatzkräfte im Krisenfall sicherzustellen, unterzeichneten Verteidigungsminister Kunasek und Innenminister Kickl ein Abkommen zur "Krisenbetankung". Polizeifahrzeuge können dadurch bundesweit bei Tankstellen des Österreichischen Bundesheeres tanken.

 1 Minuten Lesezeit (202 Wörter)

Verteidigungsminister Mario Kunasek und Innenminister Herbert Kickl unterzeichneten ein Verwaltungsübereinkommen zur Kraftstoffversorgung von Fahrzeugen des Innenministeriums (BMI) im Krisenfall. Ab sofort können Polizeifahrzeuge an allen Tankstellen des Österreichischen Bundesheeres im gesamten Bundesgebiet tanken, wenn ein Befüllen bei öffentlichen oder BMI-eigenen Tankstellen nicht mehr möglich ist.

Sicherheit für Bevölkerung erhöht

Minister Kunasek dazu: „Durch den Schulterschluss von Bundesheer und Polizei bei der Bewältigung von Krisen, wird die Sicherheit für die Bevölkerung wesentlich erhöht. Wir bündeln unsere Fähigkeiten im Sinne einer gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge. Die Sicherstellung der Mobilität der Einsatzkräfte im Krisenfall ist hier ein wesentlicher Faktor.“

„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Polizei auch in Krisenzeiten rasch und effizient ihrer wichtigen Arbeit für die Sicherheit ohne Beeinträchtigung nachgehen kann. Dieses Abkommen ist dafür ein wesentlicher Schritt und unterstreicht einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bundesheer“, so Innenminister Herbert Kickl.

Im Krisenfall versorgt

Das Übereinkommen umfasst die Betankung von Fahrzeugen des Innenministeriums und dessen nachgeordneter Dienststellen bei über 50 Bundesheertankstellen. Zusätzlich garantiert das Bundesheer die Belieferung der Tankstellen des BMI und die Treibstoffversorgung durch mobile Tankanlagen im Krisenfall. Die Kosten werden dem BMI verrechnet.

Kommentare laden