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In der, von der Feuerwehr errichteten Basis, wurde der Polizeihubschrauber rund 30 Mal mit Löschwasser versorgt.
In der, von der Feuerwehr errichteten Basis, wurde der Polizeihubschrauber rund 30 Mal mit Löschwasser versorgt. © FF Feistritz im Rosental

150 Mann im Einsatz:

Waldbrand: „Libelle“ im Löscheinsatz

Bärental – Am heutigen Sonntag kam es im Bärental zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Grund dafür war ein kleinräumiger Waldbrand. Unwegsames Gelände erschwerten die Löscharbeiten. Der Brand ist unter Kontrolle, die Gefahr jedoch noch nicht gebannt.

 2 Minuten Lesezeit (245 Wörter) | Änderung am 30.07.2018 - 18:11

Gegen Mittag brach der Brand im Bereich des Kosjak aus. 150 Einsatzkräfte Feuerwehr standen im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da der kleinräumige Brand in unwegsamen Gelände ausgebrochen war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nicht bis zum Brandherd vorrücken.

Libelle in vollem Einsatz

Die genaue Ursache für das Ausbrechen des Feuers ist noch nicht bekannt. Als möglicher Grund wird jedoch ein Blitzschlag angenommen. Ein 54-jähriger Wanderer bemerkte eine Rauchentwicklung in besagtem Bereich. Ein daraufhin durchgeführter Erkundungsflug des Polizeihubschraubers „Libelle“ bestätigte die Angaben. Um das unwegsame Gelände zu erreichen, wurde der Polizeihubschrauber „Libelle“ erneut angefordert. Die Freiwillige Feuerwehr Feistritz im Rosental errichtete eine Basis, in der der Hubschrauber mit Löschwasser versorgt wurde. Dieser flog wiederholt mit dem Wasser zum Brandherd und versuchte, diesen unter Kontrolle zu bringen. Im Zuge der Löscharbeiten waren insgesamt 30 Flüge der „Libelle“, beladen mit insgesamt 12.000 Litern Löschwasser, notwendig.

Gefahr noch nicht gebannt

Das Feuer ist zwar bereits unter Kontrolle, eine generelle Entwarnung konnte jedoch noch nicht gegeben werden. Bei Bränden wie diesen stellen unterirdische Glutnester eine große Gefahr dar und können das Feuer jederzeit wieder entfachen. Der Einsatz wurde zwar von der Feuerwehr beendet, mehrmaliges Kontollieren des Bereiches soll aber ein erneutes Ausbrechen verhindern. Es wurden keine Personen gefährdet beziehungsweise verletzt. Der Schaden zum Nachteil des Waldbesitzers beträgt mehrere hundert Euro.

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