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Politik - Villach
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Stadtrat Erwin Baumann äußert sich zu Drogenmissbrauch:

„Hanfshops erleichtern Zugang“

Villach – Nach den neuerlichen Warnungen vor einem Ansteigen der Drogendelikte in der Stadt Villach sprach sich heute FPÖ-Stadtparteiobmann Stadtrat Erwin Baumann für großangelegte Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen aus.

 1 Minuten Lesezeit (234 Wörter) | Änderung am 01.08.2018 - 13:12

Bereits im Frühjahr reagierte Stadtrat Erwin Baumann auf den zunehmenden Drogenmissbrauch, indem er offen über die Schließung von Hanf-Shops nachdachte, denn sie könnten den Einstieg in den Drogenmissbrauch erleichtern. Abermals sprach sich Baumann für eine Schließung der Hanfshops in Villach aus. „Hanfläden würden in einem rechtlichen Graubereich gute Geschäfte machen und dabei den Kunden die „wohltuende und heilende Wirkung“ von Cannabis suggerieren. Damit werde die Hemmschwelle für den Einstieg in in den Drogenkonsum herabgesetzt„, so Baumann.

Auch der florierende Handel mit Zubehör, das für den Genuss von Drogen erforderlich sei und diesen vereinfache, müsse im Sinn des Schutzes vor illegalem Drogenkonsum schleunigst abgestellt werden, verlangt Baumann.

Aufklärung bereits in der Schule

„Bereits zu Beginn des Schuljahres müssten Schüler ab dem 10. Lebensjahr über die Gefahren des Drogenkonsums umfassend aufgeklärt werden“, fordert Baumann. Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser sei aufgefordert, in dieser Frage gemeinsam mit Experten und Pädagogen entsprechend aktiv zu werden. „Auch an den Berufsschulen muss es zu einer umfassenden Aufklärung kommen“, erklärt Baumann weiter.

Dealer-Hot-Spots ausheben

An die Polizei richtete Baumann das Ersuchen, weiterhin mit aller Härt gegen den Drogenhandel vorzugehen und die Hot-Spots der Dealer auszuheben. Nicht zuletzt lasse der Blick auf andere Städte laut FPÖ auch die Herstellung einer Verbindung zwischen der Einwanderungswelle der Jahre 2015/16 und dem Anstieg der Drogendelikte zu.

 

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