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Baustelle Maria-Gailer-Brücke

Gasalarm in Tschinowitsch

Tschinowitsch – Am heutigen Nachmittag gab es Gasalarm an der Baustelle der neuen Maria-Gailer-Brücke in Tschinowitsch. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren schnell vor Ort. Mittlerweile steht fest: Eine Gasleitung wurde bei den Straßenarbeiten beschädigt. Laut Einsatzbericht der HFW Villach wurde von KELAG-Mitarbeitern eine gefährliche Gaskonzentration gemessen.

 1 Minuten Lesezeit (206 Wörter) | Änderung am 13.08.2018 - 19:18
Die Brücke war am Nachmittag gesperrt. „Die akute Gefahr ist gebannt. Aktuell wird gegraben und geschaut, was genau passiert ist“, so Josef Stocker, Kelag-Presse, auf Nachfrage von 5 Minuten am Nachmittag, nachdem uns einige Leser über den Vorfall informierten. Anrainer wurden gebeten, in den Gebäuden zu bleiben.

Gefährliche Gaskonzentration

Mittlerweile hat auch die HFW Villach ihren Einsatzbericht veröffentlicht. Die Beschädigung sei demnach bei den Straßenarbeiten geschehen. „Mitarbeiter der KELAG-Gasversorgung detektierten gefährliche Gaskonzentrationen im Bereich der Austrittsstelle sowie in der nahen Kanalisation. Als wir gemeinsam mit der Feuerwehr Perau und der angrenzenden Betriebsfeuerwehr Infineon an der Einsatzstelle eintrafen, wurden sofort Gasmessungen durchgeführt und der Bereich großräumig abgesperrt“, erklärt die HFW Villach.

Gas wurde abgesaugt

Mit einem speziellen Be- und Entlüftungsgerät wurde die gefährliche Gaskonzentration aus der Kanalisation abgesaugt. Zeitgleich sperrten die Mitarbeiter der KELAG die Gaszuleitungen von mehreren Seiten ab. Diese Maßnahme dauerte etwas länger, da zuerst ein parkendes Fahrzeug, unter dem sich ein unterirdischer Absperrschieber befand, entfernt werden musste. „In weiterer Folge grub ein Bagger die beschädigte Gasleitung frei, um die Schadensstelle abdichten zu können“, erläutert Einsatzleiter HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.
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