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Völlig durchnässt

Suchaktion: Wanderer geriet in Gewitter

Weißensee – Ein Mann aus Deutschland geriet am Weißensee, bei einer Wanderung, in ein Gewitter. Als er völlig durchnässt war setzte er einen Notruf ab. Eine Suchaktion startete. Er konnte jedoch am Ende selbstständig absteigen.

 1 Minuten Lesezeit (220 Wörter) | Änderung am 15.08.2018 - 08:33

Ein 35-jähriger deutscher Staatsbürger unternahm am 14. August 2018, ausgehend vom Weißensee-Ostufer (929m), eine Wanderung über die Laka (1852m) in Richtung Naggl. Dort geriet er in ein Gewitter und wartete zunächst im Bereich des Gipfels, unter Bäumen Schutz suchend, das Unwetter ab. Angezogen war er nur mit einer kurzen Hose, T-Shirt und einer leichten Regenjacke. Als sich die Wettersituation nicht besserte und er völlig durchnässt war, setzte er um 17.30 Uhr mit seinem Mobiltelefon einen Notruf ab. Daraufhin wurden die Einsatzkräfte der Bergrettung Oberes Drautal alarmiert.

Mann war nicht mehr erreichbar

Da der 35 jährige telefonisch nicht mehr erreichbar war und somit keine weiteren Hinweise über seinen Standort eingeholt werden konnten wurde eine Suchaktion gestartet an der die Flugpolizei Kärnten, die Alpinpolizei, die Bergrettung und eine Diensthunde-Streife beteiligt waren. Der 35-Jährige hatte in der Zwischenzeit jedoch selbständig den Abstieg vorgenommen und traf gegen 19.35 Uhr bei einem bewohnten Ferienhaus in der Nähe der Schiffsanlegestelle Paterzipf ein. Dort wurde er von den Bewohnern mit trockenen Kleidern versorgt und konnte von dort, an die Einsatzkräfte, telefonisch seine unversehrte Rückkehr bekanntgeben.

An der Suchaktion nahmen die „Bergrettung Oberes Drautal“ mit zwölf Einsatzkräfte, die „Flupolizei Kärnten“, die „Alpinpolizei Spittal/Drau“ mit drei Beamten und die „Polizei Diensthundestreife“ mit zwei Beamten teil.

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