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Politik - Villach & Klagenfurt
© Büro LH Kaiser

Kommt die Großkaserne in Villach?

Neuer Kommandant auf Antrittsbesuch

Klagenfurt/Villach – In der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne fand heute, 3. September 2018, die feierliche Kommandoübergabe der 7. Jägerbrigade statt, Brigadier Josef Holzer folgt auf Brigadier Jürgen Wörgötter. Am vergangenen Freitag hat der neue Kommandant bereits seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Peter Kaiser absolviert. Auch zur geplanten Großkaserne in Villach gab es am Rande der Veranstaltung Neuigkeiten.

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Kaiser strich im Gespräch mit Holzer die starke Partnerschaft zwischen dem Land Kärnten und dem Bundesheer sowie die enge Verbundenheit der Soldatinnen und Soldaten mit der Bevölkerung hervor. Sehr gut aufgestellt sei Kärnten im Katastrophenschutz durch das perfekte Zusammenwirken von Einsatz- und Rettungsorganisationen, Behörden, Institutionen und Bundesheer. „International hoch geschätzt und hochprofessionell absolvieren unsere Soldatinnen und Soldaten friedenssichernde Einsätze im Ausland. Davon konnte ich mich auch schon persönlich vor Ort überzeugen“, meinte Kaiser weiter. Dem neuen Kommandanten, Josef Holzer, wünschte er alles Gute für die kommenden Aufgaben.

Kommt die Villacher Großkaserne?

Neuigkeiten gab es zum Bau einer Großkaserne in Villach – diese ist schon jahrelang im Gespräch. Zwar nannte Kunasek keinen konkreten Termin für einen Baubeginn, die Kleine Zeitung zitiert den Verteidigungsminister jedoch mit folgenden Worten: „Die Grundsteinlegung in der laufenden Legislaturperiode wird angestrebt.“ Die geplante Zusammenlegung der Hensel- und Rohrkaserne in Villach würde 80 Millionen Euro kosten. Im Januar 2018 wurde über einen Baubeginn – bei optimalen Bedingungen – Mitte 2019 spekuliert – wir berichteten.

Herzlich begrüßt wurden von Kaiser die ebenfalls anwesenden KFOR-Soldaten. Der Landeshauptmann war im September des Vorjahres dabei, als das Einsatzkontingent „AUTCON37/KFOR“ in Spittal an der Drau feierlich in den Kosovo verabschiedet wurde. In den Auslandseinsatz gingen damals rund 130 Angehörige des Jägerbataillons 26 aus Spittal an der Drau, rund 120 des Jägerbataillons 25 aus Klagenfurt und rund 70 des Aufklärungsbataillons 3 aus Niederösterreich. Im Dezember reiste Kaiser dann mit Brigadier Gitschthaler in den Kosovo, um den Soldatinnen und Soldaten Weihnachtsgrüße aus der Heimat zu überbringen. Als Erinnerung schenkte man Kaiser eine Ehrenscheibe.

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