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78 Verkehrstote in 5 Jahren wegen Übermüdung

Schlafes Bruder

Österreich – Angesichts der am Mittwoch, dem 5. September 2018, vom VCÖ (Verkehrsclub Österreich) präsentierten Zahlen, wonach in den vergangenen fünf Jahren 78 Menschen wegen Übermüdung am Steuer bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind, appelliert die ASFINAG, bei längeren Fahrten unbedingt Pausen einzulegen.

 1 Minuten Lesezeit (205 Wörter) | Änderung am 07.09.2018 - 20:06

Die gefährliche Kombination aus Übermüdung und Unachtsamkeit ist die Ursache für jeden zweiten tödlichen Unfall auf Autobahnen und Schnellstraßen. Spätestens alle zwei Stunden sollte eine Pause aber „Pflicht“ sein. Auch wenn man sich noch nicht müde fühlt. Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits 17 Stunden ohne Schlaf die Konzentration und Reaktionsfähigkeit so verschlechtert wie 0,5 Promille Alkohol im Blut. Nach 24 Stunden ohne Schlaf reagieren Autofahrer so langsam wie Alko-Lenker mit 1,0 Promille.

Tipps gegen Müdigkeit

Die ASFINAG investiert daher nicht nur in sichere Verkehrsinfrastruktur, sondern auch in „Rast-Infrastruktur“. „50 gut beleuchtete und videoüberwachte Rastplätze sowie mehr als 80 Raststationen mit kulinarischem Angebot garantieren ein flächendeckendes Angebot an Rastmöglichkeiten in Österreich“, erklärt das Unternehmen dazu.

Die wichtigsten Tipps gegen Müdigkeit am Steuer

  • Treten Sie eine Fahrt nur nach ausreichend Schlaf an – zu wenig Schlaf wirkt wie eine Alkoholisierung!
  • Achten Sie auf richtiges (leichtes) Essen und trinken Sie ausreichend Wasser in den Fahrtpausen – und verlassen Sie sich nicht auf Kaffee oder Energydrinks.
  • In den Pausen machen Sie Bewegung und bringen Sie den Kreislauf in Schwung.
Über 3.000 Unfälle in den letzten Jahren wegen Übermüdung am Steuer

Über 3.000 Unfälle in den letzten Jahren wegen Übermüdung am Steuer - © KK

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