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Politik - Villach
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Stopp oder nur aufgeschoben?

Baumann kritisiert Diskussions­stil um Hensel­kaserne

Villach – Nach dem Schreiben an die Stadt Villach war gestern klar: Der Neubau der Hensel-Kaserne liegt vorerst auf Eis. Eine Umsetzung sei in den nächsten vier bis fünf Jahren nicht möglich. Nun kritisiert Stadtrat Erwin Baumann - in einer Aussendung - den Stil der Diskussion durch die Landes-SPÖ und auch durch den Villacher Bürgermeister.

 2 Minuten Lesezeit (253 Wörter) | Änderung am 08.09.2018 - 12:07

„Faktum sei, dass der Verteidigungsminister sehr wohl zum Standort Henselkaserne stehe“, betont FPÖ-Stadtparteiobmann und Stadtrat Erwin Baumann, der heuer – so betont Baumann – persönlich mit Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) im Zuge seines Kärnten Besuches über die Zukunft des Standortes sprach. Laut Baumann sei darin auch die weitere Sanierung des Kasernengebäudes eingeschlossen. Ebenso seien laut Aussagen des Ministers die Pläne für einen Neubau der Kaserne nicht gestoppt sondern angesichts des Finanzierungsbedarfes von 50 bis 80 Millionen Euro lediglich ausgesetzt. „Ein Projekt in dieser Größenordnung erledigt man nicht im Handumdrehen“, sagt Baumann.

„Wollen gute Gesprächsbasis vergiften“

Sowohl der Kärntner Landeshauptmann als auch der Villacher Bürgermeister hatten am Vortag ihrer Enttäuschung über den Aufschub des Kasernenprojekts Ausdruck verliehen. Hatte sich der Verteidigungsminister doch bei seinem letzten Besuch in Villach für die Dringlichkeit der Baumaßnahmen ausgesprochen. Stadtrat Baumann sieht aber durch die Äußerungen der beiden SPÖ-Politiker die Gesprächsbasis zur Bundesregierung gefährdet.

Seitenhieb auf vergangene SPÖ-Regierung

Weiters will Baumann, die SPÖ-Politiker daran erinnern, dass der frühere SPÖ-Verteidigungsminister Doskozil noch im Oktober 2016 den Neubau einer Großkaserne am Standort Zauchen mit Platz für 500 zusätzliche Soldaten in Aussicht gestellt habe: „Niemand hat die SPÖ-Minister gehindert, in den Kasernenstandort Villach zu investieren“, so Baumann weiter. Für Erwin Baumann ist das was „Albel und Kaiser jetzt zum Besten geben reine Heuchelei“ und er erinnert daran, dass man „um ein Haar aus der Henselkaserne ein Asylquartier gemacht“ hätte.

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