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3.200 verlorene Gegenstände im Jahr:

Autobahn: Immer mehr „verlorene“ Ladegüter

Villach / Klagenfurt – Beinahe jeder Verkehrsteilnehmende hat es schon erlebt: bei der Fahrt sieht man einen Gegenstand auf der Fahrbahn liegen und muss ausweichen. Die ASFINAG warnt nun vor verlorenen Gegenständen auf Fahrbahnen, sie seien ein Sicherheitsrisiko und Unfälle keine Seltenheit.

 1 Minuten Lesezeit (221 Wörter) | Änderung am 12.09.2018 - 15:25

2017 haben sich die Meldungen über Gegenstände auf der Fahrbahn in Österreich im Vergleich zu den Vorjahren beinahe verdoppelt. Über 3.200 Meldungen registrierte im Vorjahr die ASFINAG beim Verlust von Ladegut auf unseren Autobahnen und Schnellstraßen.

279 Meldungen in Kärnten

Mit 791 registrierten Verlusten von Ladegut ist die Steiermark Spitzenreiter im Ranking in ganz Österreich, Kärnten befindet sich im Mittelfeld. Die Meldungen über Gegenstände auf der Fahrbahn kommen entweder direkt von Verkehrsteilnehmenden, von den Verkehrsredaktionen der Radiostationen oder vom ASFINAG-Streckendienst, der Tag und Nacht auf den Strecken unterwegs ist.

Die Verkehrssicherheit ist bei solchen Fällen immer vorrangig: Erst den besagten Streckenabschnitt absperren und dann den Gegenstand bergen. Die Hitliste der verlorenen Gegenstände ist lang und teilweise ungewöhnlich: vom Papierkarton über Zeitungen bis hin zur Couch oder gar Kühlschränke ist alles schon einmal auf der Autobahn gelandet.

Manchmal gehen auch Autoreifen verloren - © ASFINAG

Lösung: Bessere Erkennung

Im Jahr 2016 registrierte die ASFINAG noch knapp 1.900 Ladegutverluste auf Autobahnen und Schnellstraßen – im Vorjahr waren es über 3.200. Der Grund dafür: die ASFINAG hat diesen Meldungen höchste Priorität eingeräumt und die Erkennung verfeinert. „Wir haben die Qualität der Datenbank verbessert, um noch schneller auf derartige Vorfälle reagieren zu können“, erklärt ASFINAG-Geschäftsführer Josef Fiala.

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