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Politik - Villach
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Villach im Dialog

„Grün statt Grau“

Villach – Immer mehr Experten bezweifeln, dass der Klimawandel umkehrbar sei. Müssen wir also lernen, mit den Folgen zu leben? Villach bereitet sich intensiv auf die veränderten Bedingungen vor: Am 20. September spricht Expertin DI Vera Enzi in der Vortragsreihe „Villach im Dialog“. Danach wird ein „Grünbuch“ aufgesetzt.

 2 Minuten Lesezeit (297 Wörter)

„Grün statt Grau“ lautet das Motto einer neuen Initiative der Stadt Villach. Dabei geht es um Wege, den städtischen Bereich besser an sich ändernde Klimabedingungen anzupassen. Denn immer mehr Experten bezweifeln, dass sich der Klimawandel noch aufhalten lässt. Also müssen die Menschen mit den neuen Umständen leben lernen.

Startschuss für die „Grün-statt-Grau“-Initiative ist ein Diskussionsabend im Bambergsaal des einstigen Parkhotels. Am Donnerstag, dem 20. September (19 Uhr, Eintritt frei), wird DI Vera Enzi im Rahmen der Veranstaltung „Villach im Dialog“ zum Thema „Lebenswerte Stadt“ sprechen. Im Anschluss daran findet eine Diskussionsrunde mit möglichst vielen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern statt.

Top-Expertin mit Villach-Bezug

Die Villacherin Vera Enzi ist nicht nur studierte Landschaftsplanerin mit den Schwerpunkten Ingenieurbiologie und Vegetationstechnik, sondern auch Geschäftsführerin von „Grün statt Grau“. Dieses in Wien angesiedelte Innovationslabor kümmert sich mit 300 Netzwerkpartnern um immer wichtiger werdende Themen wie Bauwerksbegrünung. Solche Maßnahmen helfen, die Temperaturen in Städten in den heißen Monaten zu senken. Wien, Graz und Linz sind die bislang größten Partner im Netzwerk. In Kärnten wird Villach die erste Gemeinde sein, die sich der Kooperation anschließt. „Wir erhalten hier viel Know-how, wie wir Villach bestmöglich an die neuen Klima-Herausforderungen anpassen können“, sagt Bürgermeister Günther Albel.

„Grünbuch“ wird erstellt

Vera Enzi wird auch als externe Beraterin das Villacher „Grünbuch“ begleiten. Darin sollen Regeln definiert werden, die Villachs lebenswerte Umwelt langfristig absichern. Die Maßnahmen sollen von individuellen Begrünungsmaßnahmen bis zu nachhaltigen Änderungen in der Bauordnung reichen. „Das Ziel ist klar: Ökologische Aspekte müssen stärken in den Mittelpunkt baulicher Maßnahmen treten. Auch unsere Kinder und Enkel haben eine grüne Stadt Villach verdient“, sagt Bürgermeister Albel.

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