Zum Thema:

21.02.2019 - 19:54Nach Kollision mit PKW: Rad­fahrer schwer verletzt21.02.2019 - 19:03Spendenaktion zur Faschingszeit21.02.2019 - 18:18Europahaus: Valentin Petritsch erneut zum Prä­sidenten gewählt21.02.2019 - 16:59Unbekannter stahl 18 „Pickerln“ von Auto­haus
Politik - Klagenfurt
© 5min.at

Marmorkugel und Kreuz an der Reihe

Restaurierung Pest­säule: Aktueller Stand

Klagenfurt – Die Sanierung der Pestsäule geht zügig voran, jetzt sind die große Marmorkugel und das goldene Kreuz an der Reihe. Am Sonntag, 23. September, in den frühen Morgenstunden werden beide gemeinsam mit der Feuerwehr herabgehoben und kommen zur „Schönheitskur“ in die Restaurationswerkstätten.

 1 Minuten Lesezeit (125 Wörter) | Änderung am 22.09.2018 - 11.06 Uhr

Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1690 und erinnert an einen Schwur der Stadtväter – wenn die Pest gnädig an Klagenfurt vorüberzieht, wird ein Mahnmal errichtet. 1680 gab es auch kaum Pest-Tote in der Stadt, da sich Klagenfurt ganz streng abschottete. Das Denkmal wurde dann erst 1690 errichtet und nachdem inzwischen die Türken vor Wien besiegt worden waren, wurde sie auch Siegessäule. Deshalb gibt es auf der Pestsäule das Kreuz über dem Halbmond. Zuerst stand die Pestsäule auf dem Heiligengeistplatz, wo auch der älteste Friedhof der Stadt war. 1957 begann die Errichtung des Buszentrums auf dem Heiligengeistplatz, die Pestsäule musste weichen und übersiedelte dann auf den Alten Platz.

Die Restaurierungsarbeiten an der Pestsäule werden vom Bundesdenkmalamt Kärnten finanziell unterstützt.

Schlagwörter:
Kommentare laden
ANZEIGE