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Das kleine Kätzchen wurde, wie die Besitzerin berichtet, von einem Raser ohne zu bremsen totgefahren.
Das kleine Kätzchen wurde, wie die Besitzerin berichtet, von einem Raser ohne zu bremsen totgefahren. © 5min.at/facebook

Anrainer fordern Lösung:

Kätzchen von Raser totgefahren

Ledenitzen – In den frühen Abendstunden wurde gestern ein drei Monate altes Kätzchen von einem PKW-Lenker auf der Ferlacher Straße in Ledenitzen überfahren. Das Unglück wäre aber vermutlich zu vermeiden gewesen. denn der Lenker war - wie viele andere - zu schnell unterwegs. Tragisch, vor allem da es nicht das erste Tier der Besitzerin ist, das an der Stelle verunglückte.

 2 Minuten Lesezeit (332 Wörter)

„Du hast aus einem sonnigen Tag, einen Abend voll Trauer und Tränen gemacht“, lauten die traurigen Worte der Besitzerin des toten Kätzchens. In einem Facebook-Beitrag teilte sie das Geschehene und macht auf ein schon lange bestehendes Problem in Ledenitzen aufmerksam.

Nicht der erste Unfall mit Fahrerflucht

Bereits im März berichteten wir über die Hündin „Snoopy“, die auf der Ferlacher Straße in Ledenitzen von einem  PKW-Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit angefahren wurde. „Natürlich hat der Hund nicht auf der Straße zu sein, allerdings in einer Ortschaft in einer 30-er Zone zu rasen, ohne Rücksicht auf Verluste, kann und darf nicht toleriert werden!“, sagte die Besitzerin der Terrier-Dame damals. Derselben Besitzerin gehörte auch das verunfallte Kätzchen, das an der selben Stelle totgefahren wurde. Dass es zu Unfällen kommen kann, ist für die Besitzerin klar: „Das Risiko bei kleinen Katzen ist da natürlich besonders groß.“ Nicht verständlich sei die „rückratlose Charakterlosigkeit“ des Fahrers, der ohne zu bremsen einfach weitergefahren ist: „Es wäre möglich zu bremsen oder zumindest im Nachhinein auszusteigen und Schadensbegrenzung zu betreiben. Das ist aber wiedereinmal nicht passiert.“

Der Kampf gegen Raser

Für die Besitzerin ist das eigentliche Problem eindeutig: „Auf der Ferlacher Straße rasen immer alle. Die fahren teilweise 70 km/h in der 30-er Zone mitten im Dorf.“ Das Problem wurde seitens der Anrainer schon mehrfach an die Gemeinde herangetragen. „Uns wurde zugesichert, dass eine Verkehrsberuhigung kommt“, sagt sie und ergänzt, „passiert ist aber noch nie was“. Besonders gefährlich sei die Situation, da sich die Straße „mitten im Ortsgebiet befindet wo Kinder spielen, Leute der Lebenshilfe und Ponyreiter unterwegs sind“.

Noch immer hofft man auf ein Einschreiten der Gemeinde. Eine 30-er Zonen Aktion um die Autofahrer aufzurütteln ist von den Anrainern demnächst geplant, in deren Rahmen auch an das tote Kätchen gedacht wird.

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