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Acht Monate

Bedingte Haft für „Samurai-Kämpfer“

Villach/Klagenfurt – Am 10. März dieses Jahres bedrohte ein 20-jähriger Klagenfurter in der Bahnhofstraße in Villach mehrere Passanten mit dem Umbringen - er trug ein Samuraischwert mit sich und fuchtelte damit herum. Heute musste er sich vor dem Landesgericht Klagenfurt dafür verantworten.

 1 Minuten Lesezeit (153 Wörter) | Änderung am 02.10.2018 - 15:39

Der Mann wurde gegen 23 Uhr von der Polizei vor dem Bahnhof mit dem Schwert angetroffen – die Klinge war ca. 50 cm lang. Er flüchtete durch die Bahnhofshalle auf einen Bahnsteig und wurde dort festgenommen. Das Schwert wurde von der Polizei sichergestellt.

Acht Monate bedingte Haft

Heute bekannte sich der mittlerweile 21-Jährige vor dem Landesgericht schuldig. Er sei zum Tatzeitpunkt stark betrunken gewesen, berichtet der ORF. Dem Ganzen sei ein Streit vorausgegangen. An die Drohungen könne er sich nicht mehr erinnern, abstreiten wollte er sie aber nicht. Er entschuldigte sich bei den Opfern. Eines der Opfer brauchte psychologische Betreuung. Die Polizisten zogen kurz vor der Festnahme ihre Dienstwaffen, konnten den 21-Jährigen aber dann doch überreden, das Schwert fallen zu lassen.

Der Angeklagte wurde zu acht Monaten bedingter Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Mit diesem Schwert bedrohte der Klagenfurter die Passanten. - © Stadtpolizeikommando Villach

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