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Sport - Klagenfurt
Landessportdirektor Arno Arthofer, Prof. Helmar Steindl, LHStv. Michael Ausserwinkler, LH Peter Kaiser (v. li.)
Landessportdirektor Arno Arthofer, Prof. Helmar Steindl, LHStv. Michael Ausserwinkler, LH Peter Kaiser (v. li.) © LPD/Walter Fritz

Ehrenzeichen des Landes:

Steindl für Ver­dienst im Kanu-Sport geehrt

Klagenfurt – Der Kanu-Sport ist unweigerlich mit dem Bundesland Kärnten verbunden. Zwei Kanuten-Generationen aus dem Sportland Kärnten haben national wie international für Erfolge gesorgt. Vater das Kärntner und österreichischen Kanu-Erfolgs ist Helmar Steindl. Grund genug, gestern, Freitag, nicht nur das 20-jährige Jubiläum gebührend zu feiern, sondern für LH Peter Kaiser, Prof. Steindl den Kärntner Lorbeer in Gold mit Brillanten für seine 55-jährige Tätigkeit zu verleihen.

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Helmar Steindl war es, der vor 20 Jahren zusammen mit LHStv. Michael Ausserwinkler, STR Dieter Jandl und Landessportdirektor Stefan Genser ein Leistungszentrum und die permanente Wildwasser-Trainings- und Wettkampfstrecke ins Leben gerufen hat. Steindl gilt praktisch als Vater des Kärntner und österreichischen Kanu-Erfolgs.

Erfolg ab der ersten Generation

Erfolge sollten sich bald einstellen. Bereits die erste Generation an Kadersportlern, wie Herwig Natmessnig, Harald Hudetz, Gerhard und Julia Schmid, Leopold Fuchs, Peter Draxl und Manuel Filzwieser erkämpfte zuerst nationale, gefolgt von internationalen Erfolgen.

Auch die zweite Generation, bestehend aus Nadine und Nina Weratschnig, Lisa und Mario Leitner Valentina Dreier, Felix und Antonia Oschmautz brachten Junioren- und U23-Medaillen nach Kärnten und bilden heute das Groß der Wildwasser-Nationalmannschaft. Hinter den aktuellen Aushängeschildern scharren sich bereits die nächsten Hoffnungen in den Startlöchern: Timo Haslmeier-Müllneritsch, Lucas Aixner und Noah Wilhelmer.

Steindl sieht die Zukunft für den Kärntner Kanu-Sport in einer verstärkten Nachwuchsarbeit. Grundlage dafür sei das Olympiazentrum in Klagenfurt. Das Leistungszentrum sollte ein Schwerpunkt des Olympiazentrums werden, so sein Wunsch.

Antonia Oschmautz, Nadine Weratschnig, Landessportdirektor Arno Arthofer, Valentina Dreier, Nina Weratschnig

Antonia Oschmautz, Nadine Weratschnig, Landessportdirektor Arno Arthofer, Valentina Dreier, Nina Weratschnig - © LPD/Walter Fritz

Hohe Auszeichnung für die Verdienste im Kanu Sport

Für seine Verdienste um den Kanu-Sport wurde nun Helmar Steindl von Sportreferent LH Peter Kaiser mit dem Lorbeer in Gold mit Brillanten geehrt. Der Ehrung wohnten neben Landessportdirektor Arno Arthofer, Klagenfurts Vize-Bgm. Jürgen Pfeiler, Anton Leikam (Präsident ASKÖ Kärnten), Kurt Steiner (Präsident ASVÖ Kärnten), die Kanuten Nadine und Nina Weratschnig, Antonia Oschmautz, Valentina Dreier sowie Gerhard Schmid, Stiftpfarrer Christian Stromberger (ehemaliger Kanute) und LHStv. Michael Ausserwinkler bei.

„Wir zeichnen heute Helmar Steindl mit dem sehr selten ausgestellten Ehrenzeichen des Landes aus, weil der Kanu-Sport in Kärnten untrennbar mit ihm verbunden ist. In 55 Jahren Tätigkeit war er aktiver Kanu-Sportler, Funktionär und Trainer. Er war und ist der Motor und hat aus dem Kanu-Sport eine Vorzeige-Disziplin gemacht“, erklärt Kaiser in seiner Ansprache im Spiegelsaal.

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