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Leute - Klagenfurt
Seit der Entfernung des Biberdamms kann das Wasser wieder ungehindert durch den Russenkanal abfließen. DI Gerhard Hohl (Leiter Kläranlage), Norbert Schwarz (Abt. Entsorgung) und Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ nahmen kürzlich einen Lokalaugenschein vor.
Seit der Entfernung des Biberdamms kann das Wasser wieder ungehindert durch den Russenkanal abfließen. DI Gerhard Hohl (Leiter Kläranlage), Norbert Schwarz (Abt. Entsorgung) und Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ nahmen kürzlich einen Lokalaugenschein vor. © StadtPresse/Spatzek

Hochwasserschutz hatte Priorität

Der Biber ist dahin

Sattnitz – Im Oktober 2017 musste ein massiver Biberdamm im Bereich der Kläranlage entfernt werden (wir haben berichtet), der bereits zur Gefahr für angrenzende Siedlungsgebiete wurde. Der Nager hat sich mittlerweile einen neuen Lebensraum gesucht. Das Wasser kann wieder ungehindert durch den Russenkanal abfließen.

 1 Minuten Lesezeit (192 Wörter) | Änderung am 25.10.2018 - 16.34 Uhr

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Biber werden umgesiedelt

Vor genau einem Jahr machte Klagenfurt mit einem fleißigen Biber Schlagzeilen. Das Tier hatte mit seinem über einen Meter hohen Damm aus Ästen, Steinen und Schlamm für einen 1,5 km langen Rückstau im Russenkanal gesorgt. Da dieser aber für den Hochwasserschutz von St. Ruprecht und Waidmannsdorf unerlässlich ist, war Gefahr in Verzug. Daher musste die Abteilung Entsorgung in Rücksprache mit den zuständigen Stellen beim Land Kärnten die Biberburg schrittweise abbauen. Seither ist es um den Nager ruhig geworden.

Biber hat sich neues Zuhause gesucht

„Nach einem Jahr kann man sagen, dass sich die Maßnahme für den Hochwasserschutz bewährt hat. Dem Biber selbst ist bei der Vergrämung nichts passiert. Er hat jetzt wohl anderswo einen neuen Lebensraum gefunden“, informiert Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ. Durch die Entfernung des Biberdamms kann das Wasser durch den Russenkanal wieder ungehindert abfließen. Damit das so bleibt, entfernen Mitarbeiter der Abteilung Entsorgung regelmäßig Verklausungen und halten die Böschung bewuchsfrei. Die nächsten größeren Schritte in Sachen Hochwasserschutz sind Vorhaben in den Bereichen Sattnitz und Hörtendorf.

Nur wo ist er hin? Wir bleiben dran 😉

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