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Der Wasserpegel der Gail nimmt stetig zu - die Nötscher Gailbrücke ist nicht mehr befahrbar © KK

Großes Zittern im Gailtal:

Erste wichtige Verkehrs-Brücke gesperrt

Nötsch/ Feistritz – Im Bereich Nötsch, Bezirk Villach Land, bereitete man sich heute bereits auf starke Niederschläge vor. Die massiven Wassermassen, die von der Gail über die Ufer treten, bilden neben der B111 große Seen. Eine große Gefahr für den Verkehr, weswegen nun die Gailbrücke zwischen Feistritz/Gail und Nötsch gesperrt wurde.

 2 Minuten Lesezeit (266 Wörter) | Änderung am 29.10.2018 - 21:55

Gegen 20.30 Uhr wurde in Nötsch im Gailtal die erste wichtige Verkehrsbrücke komplett für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr wird über Vorderberg umgeleitet. Die Freiwilligen Feuerwehren sind in Feistritz an der Gail beziehungsweise Nötsch in Einsatzbereitschaft – es wird derzeit beobachtet, wie gefährlich das Hochwasser ist und noch werden kann. Denn in Feistritz an der Gail gibt es ein eigenes Warnsystem: Sobald ein gewisser Wert des Wasserstandes erreicht ist, hat die Gemeinde 1 Stunde und 28 Minuten Zeit, um etwaige Häuser zu evakuieren. Der Bürgermeister aus Feistritz an der Gail, Dieter Mörtl, ist somit die ganze Nacht abrufbereit und für seine Bürger im Einsatz. Er hat die Befehlsgewalt und kann dann die Evakuierung der Bewohner im Fall der Fälle anordnen.

Weitere Sicherheitsvorkehrungen in Villach Land

Auch in Latschach, Gemeinde Velden, wurde soeben die St. Egydener Straße aufgrund auf die Straße fallen drohender Bäume gesperrt.

In Rosegg, Villach Land, hat soben die ASFINAG zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Beton-Leitplanken gegen die Wassermassen aufgebaut. 

Die Rosegger Straße wurde ab dem Draukraftwerk ebenfalls für den Verkehr gesperrt.

Achtung!

Auf den Straßen liegt sehr viel Laub – neben dem Aquaplaning eine weitere Gefahr für Pkw-Fahrer. Hier wird um Vorsicht gebeten! 

Auch wird darauf hingewiesen, dass „Schaulustige“ sich selbst in Gefahr begeben und oft auch Einsatzkräfte behindern. Haltet euch also von den Wassermassen und Stellen fern, die von den Überschwemmungen betroffen sind.

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