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Aufreger am Montagabend

Auch in der Nacht ist die Umwelt kein Mistkübel

Maria Gail – Unser Leser konnte seinen eigenen Augen kaum trauen, als er am Montagabend auf der Abstimmungsstraße zwischen Maria Gail und Tschinowitsch unterwegs war. Der Fahrer eines dunklen PKW hielt an und entsorgte mehrere Plastikflaschen am Straßenrand.

 1 Minuten Lesezeit (163 Wörter) | Änderung am 05.11.2018 - 20:32

Der Fahrer hat am Montagabend entweder seine gute Kinderstube vergessen oder die Felder zwischen Maria Gail und Tschinowitsch mit einem Mistkübel verwechselt. Anders kann man sich nicht erklären, warum er sich ausgerechnet diese Stelle für die Entsorgung seiner Plastikflaschen ausgesucht hat. Im Schutze der Dunkelheit nutzte er die Gunst der Stunde und schaffte in seinem PKW Platz – auf Kosten der Umwelt. Recycling? Offenbar noch nie gehört.

Plastik – der ewige Begleiter

Laut Umweltschutzorganisation Global 2000 braucht Plastik bis zu 450 Jahre, bis es sich zersetzt. Derzeit gehe man davon aus, dass Mikroorganismen nicht in der Lage sind, Plastik vollständig zu zersetzen. Allein 500 Tonnen Müll müssen Jahr für Jahr händisch von Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen gesammelt werden.

Die Strafen für das Entsorgen von Müll in der Umwelt bewegen sich zwischen 20 und mehreren tausend Euro. Kleinere Mengen straft die Bergwacht ab, bei größeren Mengen gibt es eine Strafanzeige.

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