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© Marktgemeinde Arnoldstein

Brand, Verkehrsunfall, Personenbergung

Abschluss­funkübungen im Dreiländereck

Dreiländereck – Der Abschnitt Dreiländereck ist funkmäßig in zwei Bereiche aufgeteilt. Zum Ersten in den „oberen Bereich“ mit den Wehren der Gemeinden Bad Bleiberg, Nötsch, Feistritz/Gail und Hohenthurn sowie zum Zweiten der „untere Bereich“ mit den Wehren der Gemeinden Arnoldstein und Finkenstein. Und so wurden am 3. und 11. November 2018 die Abschlussübungen der beiden Funkabschnitte durchgeführt.

 3 Minuten Lesezeit (473 Wörter) | Änderung am 15.11.2018 - 10.39 Uhr

Der obere Bereich hatte am Samstag, den 3. November, um 14 Uhr in St. Georgen Einsatztätigkeiten abzuarbeiten. Bei der Kirche in der genannten Ortschaft war ein Verkehrsunfall zu beüben, wobei zusätzlich eine Person den steilen Abhang hinter der Kirche hinab gefallen und schwer verletzt zum Liegen gekommen war. Die Wehren Nötsch und Kerschdorf – Wertschach standen hier im Einsatz mit Unterstützung von MRAS – Personal aller Wehren aus dem betroffenen Abschnitt. Mit bravouröser Leistung konnte die verletzte Person aus dem Unfallfahrzeug befreit und der Abgestürzte aus seiner misslichen Lage befreit werden.

„Brand“ in Mehrparteienhaus

Die restlichen Feuerwehren des oberen Abschnittes wurden zu einem Wohnhausbrand in der Ortschaft Wertschach alarmiert. Ein zweigeschossiges Mehrparteienhaus war in „Brand“ geraten, wobei im Untergeschoss mehrere Personen in Form von Übungspuppen zum Bergen waren. Weiters gab es im Zuge der Arbeiten zwei starke Explosionen, durch im Brandgeschehen involvierte Gasflaschen. Unverzüglich räumte der zuständige Einsatzleiter sämtliches Personal aus dem Gefahrenbereich und nach Sicherstellung des Einsatzbereiches erfolgte die weitere Brandbekämpfung. Nach etwa eineinhalb Stunden gab es vor dem Rüsthaus in Kerschdorf – Wertschach eine kurze Übungsbesprechung mit Grußworten vom Nötscher Bürgermeister, Alfred Altersberger.

Verkehrsunfall, Objektbrand, Personenbergung

Der untere Bereich führte die Übung am Samstag, den 10. November, um 14 Uhr im Bereich des Fußballplatzes (Waldparkstadion im Norden der Ortschaft) in Arnoldstein statt. Alle alarmierten Wehren hatten folgende Szenarien zu bewältigen: Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen, Objektbrand mit Personenbergung und ein Waldbrand in der Nähe des Fußballplatzes.

Der Unfall wurde von den Feuerwehren Arnoldstein, Fürnitz und Gödersdorf mit ihren hydraulischen Rettungssätzen abgearbeitet und alle verletzten “Übungspuppen“ konnten nach ihrer erfolgreichen Bergung durch Feuerwehrmannschaft erstversorgt und darauffolgend dem Sanitätsdienst übergeben werden. Anschließend setzte der zuständige Einsatzleiter alle drei Fahrzeuge in Brand und die eingeteilten Kameraden löschten diesen unter Verwendung von schwerem Atemschutz.

Waldbrand

Ein weiterer Teil der anfahrenden Feuerwehren war mit der Personenbergung aus dem, am Sportplatz befindlichen Gebäude dabei und nach erfolgreicher Durchführung dieser Aufgabe mit der Brandbekämpfung gefordert. In Richtung Westen kam es zu einem Waldbrand, welcher anschließend von der restlichen Mannschaft der Wehren vom unteren Abschnitt bekämpft werden konnte. Alles in allem wurden alle Aufgaben von den eingesetzten Feuerwehrkräften erfolgreich gelöst und abgearbeitet. Bei der Übungsbesprechung in Arnoldstein würdigte Vzbgm. Reinhard Antolitsch die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren auf das Herzlichste.

Die Verpflegung aller Anwesenden im Oberen sowie im Unteren Bereich, erfolgte durch den allseits bekannten „Gulaschkanonen-Sigi“, der mit seiner köstlichen Verpflegung die hungrigen Bäuche der Einsatzmannschaften füllte und der Abschnittsfunkbeauftragte Ludwig Scheiflinger sorgte für eine gute Organisation und einen koordinierten Ablauf beider Übungen.

Teilnehmende Einsatzkräfte:

  • 22 Feuerwehren des Abschnittes Dreiländerecke mit 195 Mann und 29 Fahrzeugen
  • Abschnittsfeuerwehrkommando Dreiländereck mit 2 Mann
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