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Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

Krätzmilben­befall in Internat

Klagenfurt – Die Krätzmilbe hat im Internat der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in Klagenfurt zwei Erkrankungsfälle ausgelöst. Wie heute, Freitag, bekanntgegeben wurde, befinden sich zwei Schülerinnen im Krankenstand. An der Tourismusschule in Villach sorgen aktuell Bettwanzen für Probleme.

 1 Minuten Lesezeit (218 Wörter) | Änderung am 16.11.2018 - 15:07

Erstmaßnahmen wurden bereits in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Klagenfurt durchgeführt. Die Betroffenen dürfen die Schule erst wieder besuchen, wenn die Erkrankung nicht mehr nachweisbar ist“, betont die Leiterin der Abteilung 6 – Bildung und Sport, Gerhild Hubmann.

„Kleidung, Bettwäsche und Handtücher wurden sofort entsprechend gewaschen. Wir haben sogar die Matratzen der beiden Schülerinnen entsorgt, obwohl das laut Experten gar nicht notwendig ist“, so Direktorin Beate Wanke zu den von ihr sofort eingeleiteten Maßnahmen. Schulkollegen und –kolleginnen, die mit den Erkrankten Kontakt hatten, wurden vorsorglich untersucht, so das Land in einer Aussendung.

Hauterkrankung

Die Krätze oder Skabie ist eine weitverbreitete, ansteckende, stark juckende Hauterkrankung. Verursacher des immer häufiger auftretenden Leidens ist die Krätzmilbe. Übertragen wird die Krätze hauptsächlich durch Körperkontakt oder über gemeinschaftlich genutzte Textilien.

Bettwanzen in Villach: 10 Zimmer werden entkernt

Der Befall von Bettwanzen in der Kärntner Tourismusschule beschäftigt weiterhin die Experten. Im Internat bzw. Lehrhotel „Atrium“ waren ja im Zuge einer Nachkontrolle erneut Schädlinge entdeckt worden. Nach Gesprächen mit dem Sicherheitsbeauftragten, einem Mitarbeiter der Umweltabteilung und der Arbeitsmedizinerin des Landes Kärnten, wurde beschlossen, die zehn betroffenen Zimmer zu entkernen – also bis auf die Grundmauern zurückzubauen. Das gab das Land Kärnten heute bekannt – wir haben berichtet.

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