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Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen

Nach Doppel­brand: Brandursache ermittelt

Wernberg – Geht ein Feuerteufel in Wernberg um? Bereits zweimal berichteten wir in den vergangenen zwei Wochen. Am 8. November bemerkte eine Frau in Wernberg am Nachbargrundstück eine Person mit Stirnlampe, die weglief. Kurz darauf schlugen Flammen aus einem Abstellraum. Nur eine Woche später brannte es an gleicher Stelle erneut. Am heutigen Donnerstag meldet sich die Polizei abermals zu Wort. Sie schließt Brandstiftung nicht aus.

 2 Minuten Lesezeit (270 Wörter) | Änderung am 22.11.2018 - 16:11

Am 21. November 2018 wurde von den Beamten des Landeskriminalamtes und einem Brandsachverständigen eine Brandursachenermittlung zum Wirtschaftsgebäudebrand in Wernberg durchgeführt, berichtet die Polizei am Donnerstagnachmittag in einer Aussendung. „Dabei wurde als Brandursache die Einbringung einer offenen Flamme ermittelt“, heißt es weiter. Soll heißen: „Zum derzeitigen Ermittlungsstand kann auch eine vorsätzliche Inbrandsetzung nicht ausgeschlossen werden.“ Ein technischer Defekt oder dergleichen liegt nicht vor. Der Brand brach am 18. November 2018 um ca. 21.30 Uhr aus. Die Ermittlungen des LKA Kärnten werden in sämtliche Richtungen geführt, heißt es in der Aussendung.

Polizei bittet um Hinweise

Die Bevölkerung wird um zweckdienliche Wahrnehmungen rund um diesen Zeitpunkt ersucht. Hinweise werden unter der Telefonnummer 059133/203333 entgegengenommen.

Zwei Vorfälle halten Wernberg in Atem

Am 8. November, gegen 20.30 Uhr, bemerkte eine Frau in Wernberg am Nachbargrundstück eine Person mit Stirnlampe, die weglief. Kurz darauf schlugen Flammen aus einem Abstellraum – Brandstiftung! Fünf Wehren standen mit 98 Personen im Einsatz. Ein Nachbar und Feuerwehrmann war glücklicherweise schnell vor Ort. Mehr dazu hier.

Nur eine Woche später brannte es wieder – diesmal mit schwererem Schaden. „Das Gebäude war bei unserem Eintreffen in Vollbrand. Aktuell lassen wir den Stall kontrolliert abbrennen. Es besteht keine Gefahr für umliegende Häuser. Ebenso gab es laut aktuellen Informationen keine Verletzten“, so Gerhard Haas, Kommandant der Feuerwehr Wernberg, am Tag des zweiten Brandes (18. November). Mehr dazu hier.

Bei beiden Einsätzen waren insgesamt rund 200 Feuerwehrler im Einsatz. Die FF Föderlach, Damtschach, Wernberg, Zauchen, Lind ob Velden, Köstenberg, Velden, Rosegg, HFW Villach waren vor Ort.

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