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Einsatzort © KK/HFW Villach

Kinderzimmer zur Gänze zerstört

Nach Brand: Stadt stellt 7-köpfiger Familie neue Wohnung

Untere Fellach – Nach dem verheerenden Feuer (wir berichteten) am Montagnachmittag kann eine junge, siebenköpfige Familie auf der Fellach nicht mehr in ihre Wohnung zurückkehren. Die Stadt Villach stellt nun für die Familie eine städtische Wohnung zur Verfügung. Das wurde in einer Aussendung am frühen Montagabend bekannt gegeben.

 2 Minuten Lesezeit (309 Wörter) | Änderung am 26.11.2018 - 17:34

Wer rasch hilft, hilft doppelt, erklärte Bürgermeister Günther Albel, als er von dem tragischen Vorfall auf der Fellach erfuhr: Im Kinderzimmer einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus war heute Nachmittag aus bisher noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. „Obwohl unsere Feuerwehrleute sehr rasch am Einsatzort waren und das Allerschlimmste verhindern konnten, ist die Wohnung trotzdem nicht mehr benützbar“, resümiert der Bürgermeister. „Wir springen sofort mit einer Wohnung der Stadt Villach in die Bresche, damit die junge Familie mit ihren fünf kleinen Kindern nicht obdachlos ist.“

Wohnung befindet sich ganz in der Nähe

Glücklicherweise wurde bei dem Feuer niemand verletzt, die Familie konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Das Kinderzimmer wurde zur Gänze zerstört, die restlichen Einrichtungsgegenstände sind größtenteils unbrauchbar. „Wir haben mit dem zuständigen Referenten für Wohnungsangelegenheiten, Stadtrat Erwin Baumann, unverzüglich eine Unterkunft zur Verfügung gestellt“, sagt Albel. Diese befindet sich glücklicherweise gleich in der Nähe der jetzt zerstörten Behausung. „Gerade jetzt vor Weihnachten ist es vollkommen untragbar, dass eine junge Familie vor den Trümmern ihrer Existenz allein gelassen wird. Unsere Stadt verfügt über ein starkes soziales Netz, das gerade in derartigen Notsituationen auffängt.“ Die Eltern konnten sich mit zwei Kindern rechtzeitig ins Freie retten, drei weitere Kinder waren gerade in der Schule.

Nachbarn verhielten sich richtig

Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache, leitete den Löschangriff, bei dem auch die Freiwillige Feuerwehr Fellach im Einsatz stand. Durch professionelles Vorgehen konnten sie ein Übergreifen des Brandes auf weitere Wohnungen verhindern. Geissler: „Außerdem haben sich die Mieterinnen und Mieter an unsere Anweisungen gehalten, sind nicht durch die gefährlich verqualmten Stiegenhäuser ins Freie gelaufen, sondern sind in ihren sicheren Wohnungen geblieben.“

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