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Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
Preisverleihung
Preisverleihung © KWF/Fritzpress

Drei Kategorien und "Spezialpreis"

Land verlieh Innovations- und Forschungspreis

Kärnten – Zum 27. Mal wurde diese Woche der Innovations- und Forschungspreis des Landes verliehen - die höchste Auszeichnung, die das Land in diesem Bereich vergibt. In drei Kategorien wurden Unternehmer für ihren Innovationsgeist und ihre Forschungstätigkeit geehrt.

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Den Innovations- und Forschungspreis des Landes gibt es seit 1991, die Dotierung 2018 betrug 59.000 Euro. 33 Einreichungen gab es heuer, im Vorjahr waren es 21. Prämiert wurden abgeschlossene Entwicklungen, die zu neuen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen geführt haben und die bereits auf den Markt gebracht wurden. Der Firmensitz oder die Betriebsstätte muss sich in Kärnten befinden.

Von „kleinst“ bis „groß“

In der Kategorie Kleinstunternehmen ging die myAcker GmbH aus dem Mölltal als Sieger hervor, eine Web-Plattform zur Erstellung eines eigenen virtuellen Gemüsegartens, in dem real gepflanzt und geerntet wird. Das Startup war auch schon bei der Show „2 Minuten 2 Millionen“ – wir berichteten.

In der Kategorie Klein- und Mittelunternehmen erhielt die Sico Technology GmbH aus Bleiberg-Kreuth den Innovationspreis für das Projekt „Siliziuminjektor für die Halbleiterfertigung“. Die Sico be- und verarbeitet Quarzglas, Silizium und Keramik.

Der Innovationspreis in der Kategorie Großunternehmen ging an die Tribotecc GmbH in Arnoldstein, einem globalen Experten für Spezialitätenchemie im Bereich von Industrieanwendungen.

Spezialpreis für Innovationskultur

Schließlich wurde auch heuer wieder der Spezialpreis „Innovationskultur“ vergeben und ging an die Hirsch Armbänder GmbH aus Klagenfurt für „Soft as Stone – das ungewöhnliche Uhrenarmband“ und an die S.A.M Kuchler Electronics GmbH (ebenfalls Sitz in Klagenfurt) für das Projekt „S.A.M Slicer Soft- und Hardware 4.0 – Frische ohne Wartezeit“. Hirsch entwickelte ein nachhaltiges, weiches Produkt aus Stein, das sich als Uhrenarmband produzieren und verwenden lässt. S.A.M beschäftigt sich in der dritten Generation mit der Entwicklung und Herstellung von Lebensmittel-Schneidemaschinen auf elektronischer Basis.

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