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Politik - Villach & Klagenfurt
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Einstimmiger Beschluss im Gesundheitsausschuss

Grünes Licht für Maß­nahmen gegen Drogen­problematik

Kärnten – In der Landtagssitzung des Gesundheitsausschusses, am 4. Dezember 2018, wurde ein Allparteienantrag zur Drogenproblematik in Kärnten eingebracht. Konkret heiße das, dass alle Kärntner Landtagsparteien den Herausforderungen der Drogenproblematik gemeinschaftlich und mit Hilfe von Experten begegnen wollen. So sollen auch flächendeckende Angebote für Betroffene ausgebaut werden.

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20 Drogentote gab es in diesem Jahr schon in Kärnten, vergangenes Jahr waren es insgesamt 12 Tote. Das Thema der Suchmittelproblematik wurde auch bei der heutigen Sitzung des Gesundheitsausschusses zum Thema. Es wurden zukunftsorientierten Maßnahmen erarbeitet, wofür insbesondere Empfehlungen der Experten aus der öffentlichen Ausschusssitzung aufgenommen und verarbeitet wurden, so Waltraud Rohrer, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses (SPÖ).

Entstigmatisierung und flächendeckende Angebote

Vielversprechende Ansätze wie Maßnahmen zur weiteren Entstigmatisierung, flächendeckenden Prävention- und Beratungsangebote wurden dabei hervorgehoben. Angebote sollen noch näher an die Menschen in Kärnten herangebracht werden. „Das gilt auch für die vorhandenen Therapiemöglichkeiten, die möglichst niederschwellig und ohne Zugangsbeschränkungen gestaltet werden müssen, um effektiv zu funktionieren“, so Rohrer. Im Bereich der Suchtpräventions- und Drogenkoordinationsstelle des Landes gäbe es laut Rohrer ebenfalls eine Forderung nach einer Mitarbeiteraufstockung.

Drogenberatung Kärnten

In Kärnten gibt es einige Beratungsstellen und Einrichtungen. Eine Übersicht gibt es hier.

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