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Politik - Villach
Oberrauner möchte ein modernes, grenzüberschreitendes Projekt für die Menschen der Region.
Oberrauner möchte ein modernes, grenzüberschreitendes Projekt für die Menschen der Region. © KK

EU Projekt

Bald spannendes Förder­projekt mit Tarvis?

Villach – Villach und Tarvis wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner legt dem Gemeinderat morgen, am Freitag, den 7. Dezember 2018, einen Antrag über ein spannendes EU-Förderprojekt vor.

 1 Minuten Lesezeit (224 Wörter) | Änderung am 07.12.2018 - 18:37

Die beiden grenznahen Städte Villach und Tarvis verband schon immer eine enge Freundschaft. Ein neues EU-Leaderprojekt soll dieses sympathische und sinnstiftende Miteinander nun auf eine neue, auch offizielle Ebene heben. „Das Projekt nennt sich TAR-VIL und wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit institutionalisieren“, erklärt Alpen-Adria-Referentin Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner. Sie verfügt bereits über reichlich Erfahrung und hat etliche Kooperationsinitiativen mit Oberitalien auf Schiene gebracht.

Oberrauner spricht von Pilotprojekten im Bildungsbereich

Das neue Projekt TAR-VIL umfasst alle denkbaren Aktivitäten zur Schaffung eines Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) zwischen Tarvis und Villach. „Neben einer Analyse bereits bestehender Achsen und Kooperationen sowie umfassender Datenerhebung stellen wir uns eine Reihe von Pilotprojekten vor, die man in erster Linie im Bildungsbereich umsetzen kann“, erklärt Oberrauner. Sprachförderung in den jeweiligen Kindergärten, intensiver Schüler- und Lehrlingsaustausch sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen sind nur der Anfang. „Wir wollen im zweiten Halbjahr 2019 starten“, sagt Oberrauner.

Das Projekt soll bis Mitte 2021 laufen

Anberaumt ist TAR-VIL bis Mitte 2021. Die kalkulierten Gesamtkosten liegen bei 400.000 Euro. 85 Prozent fördert die EU, auf Villach entfällt ein Drittel. „Es gibt sehr viele mittel- und langfristig positive Auswirkungen, die sich durch ein modernes, grenzüberschreitendes Projekt für die Menschen der Region ergeben können“, blickt die Vizebürgermeisterin europäisch in die Zukunft.

Der Antrag wurde am Freitag angenommen.

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