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Leute - Villach & Klagenfurt
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10.000 Interessenten

Villach rüstet sich für GTI-Wintertreffen

Villach – Bereits 10.000 Menschen interessieren sich für die Facebook-Veranstaltung "Low at Snow", welche vom 3. bis zum 6. Jänner 2019 nach Kärnten einlädt. Das sorgt nun für Vorbereitungen seitens der Stadt Villach. Sperren und Kontrollen sind geplant.

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Seit Wochen steht ein mögliches GTI-Wintertreffen in und um Villach zur Diskussion. In einer eigenen Facebook-Veranstaltung haben fast 10.000 Menschen Interesse bekundet. Es wäre – neben dem Haupttreffen und je einem Vor- und Nachtreffen – bereits die vierte GTI-Veranstaltung in einem Jahr. „Bei aller Gastfreundschaft: Ich glaube, dass die Grenze des Zumutbaren für die Anrainerinnen und Anrainer erreicht ist“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Er bezieht sich damit vor allem auf problematische Lärmbelästigung durch absichtlich herbeigeführte Fehlzündungen und auf illegale Autorennen.

Verstärkte Polizei-Kontrollen

Die Stadt Villach und die Polizei haben sich daher auf eine Reihe von Maßnahmen geeinigt, die das mögliche Treffen – je nach Bedarf – begleiten werden. So wird der Parkplatz unter der Autobahnunterführung Maria Gail in den Nachtstunden gesperrt, da dieses Gebiet für Fehlzündungen besonders beliebt war. Weiters wird es im Bereich Drobollach, St. Niklas und Dobratsch zu verstärkten Polizeikontrollen kommen, wie Stadtpolizeikommandant Erich Londer sagt.

Schutz für den Naturpark

Für den besonders sensiblen Bereich Dobratsch, der einen Großteil des Villacher Trinkwassers in sich birgt, soll es zusätzliche Maßnahmen geben. Die Straße zum Naturpark gilt bei GTI-Fahrern als besonders beliebt. „Der Naturpark ist aber ein Familienerlebnisraum. Wir können hier keine Ruhestörungen und mögliche Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer akzeptieren“, sagt Vizebürgermeisterin Naturparkreferentin Petra Oberrauner. Angedacht ist daher die Sperre sämtlicher Parkplätze. Im Bedarfsfall könnte die Straße auch für den gesamten PKW-Verkehr gesperrt werden. Busse wären von dieser Sperre nicht betroffen. Ein Info-Flyer, den die Verantwortlichen des Naturparks Dobratsch produzieren, soll die Gäste zudem auf das besondere Ruhebedürfnis aufmerksam machen.

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