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Wirtschaft - Klagenfurt
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Pub soll fortgeführt werden:

Insolvent: Irish Pub „Molly Malone“

Klagenfurt – Der Betreiber des traditionell geführten Irish Pub "Molly Malone" in der Klagenfurter Theatergasse ist insolvent. Das Lokal hat derzeit Schulden in der Höhe von 168.000 Euro. Drei Dienstnehmer sind betroffen. Es soll fortgeführt werden.  So AKV und KSV in jeweiligen Aussendungen.

 1 Minuten Lesezeit (231 Wörter) | Änderung am 27.12.2018 - 15.19 Uhr

Der Betreiber des Irish Pub „Molly Malone“, Werner Laufstein, meldete Insolvenz an. Laut dem AKV, kann er seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Wie der KSV berichtet, ist allerdings eine Fortführung des Betriebes sowie eine Entschuldung über einen Sanierungsplan beabsichtigt. Vom  Landesgericht Klagenfurt wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet. Derzeit hat der Lokalbetreiber Schulden in der Höhe von 168.000 Euro. Dem steht ein Aktiva von 20.800 Euro gegenüber. Aktuell sind im Betrieb, neben dem Schuldner, zwei geringfügig Beschäftigte und eine Teilzeitbeschäftigte tätig.

Zu viele Investitionen mussten getätigt werden

Als Ursachen der Insolvenz gibt der Schuldner an, dass zwar seit dem Jahr der Firmengründung 1997 gute Gewinne erwirtschaftet wurden, jedoch immer wieder Investitionen getätigt werden mussten. Wie der AKV berichtet, wurde unter anderem im Jahr 2005 die Bar „Lifetime“ in Klagenfurt erweitert und von Grund auf neu errichtet. In den letzten Jahren wurden damit jedoch Verluste verzeichnet, sodass es im Jahr 2017 zu einer Schließung dieser Bar kam.

Umorganisation führte zu weiteren Verlusten

Zudem kommt hinzu, dass die Schwester des Schuldners im Jahr 2016 plötzlich verstarb. Sie war eine große Stütze für die unternehmerische Tätigkeit. Laufstein musste diesen Verlust durch die Einstellung von Mitarbeitern kompensieren. Doch diese Umorganisation führte leider zu keinem positiven Ergebnis.

Ab sofort können Gläubigerforderungen bis zum 21. Jänner 2019 über den KSV1870 oder AKV angemeldet werden.

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