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Wirtschaft - Villach
Silvio Folgosa und Rudy Bertolotg erzählen:
Silvio Folgosa und Rudy Bertolotg erzählen: "Die Aktion für einen Bedürftigen zu spenden wird gut angenommen." © 5min.at

Kleine Geste - große Wirkung

„Servieren Bedürftigen bis zu fünf Gratis-Kaffee am Tag!“

Villach – Beim Spazierengehen ist uns in der Italienerstraße ein geniales Schild aufgefallen. Café Luis schenkt gratis Cafe, Getränke, Kuchen und Eis an Personen aus, denen es nicht gut geht. Ähnlich wie das "SUPPErlativ" - wir berichteten - wird hier ebenfalls auf Basis von Nächstenliebe kostenlos serviert, worauf man halt eben Lust hat.

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter) | Änderung am 16.01.2019 - 21.21 Uhr

Wir haben bereits vor Monaten vom Café der Nächstenliebe berichtet. Auf Grund der sinkenden Temperaturen und weil es vielen Menschen nicht so gut geht, möchten wir nochmals auf diese tolle Initiative hinweisen. Außerdem: Wer möchte das neue Jahr nicht mit einer guten Tat beginnen :-)?

Mit diesem einen Wort helft ihr anderen

Silvio Folgosa vom Café Luis: „Die Villacher spenden in etwa zwei Getränke am Tag!“ An manchen Tagen – natürlich nicht jeden Tag – werden von diesen gespendeten Getränken sogar bis zu fünf Kaffee an Personen ausgegeben, die es finanziell nicht leicht haben. Das Angebot wird also sehr gerne angenommen und wer etwas Gutes tun möchte, bestellt einen Café für sich und einen für einen anderen. „Caffè sospeso” nennt sich dies übrigens. Dieser „aufgeschobene“ Kaffee wird vom Barista notiert und bei Bedarf ausgeschenkt. Natürlich kann man auch andere Getränke spendieren – Alkohol ist jedoch ausgenommen. Die über 100-jährige Tradition stammt aus Neapel und wird dort immer noch gelebt. Initiator des Ganzen ist Gordon Kelz. Der Landskroner sorgte dafür, dass sich vier Betriebe in Kärnten dieser Aktion anschlossen. Eines davon ist eben das Café Luis in der Italienerstraße, die machen das schon seit zwei Jahren so. Warum es so erfolgreich läuft? Am Schild vor der Türe steht: „Niemand wird Ihnen Fragen stellen oder einen Ausweis verlangen!“ Es ist einfach eine herzliche Einladung, von der jeder Gebrauch machen darf – ohne Wenn und Aber.

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