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Der Präsident des PEN-Clubs Kärnten Günter Schmidauer, mit Elisabeth Erler vom PEN-Club Österreich, Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz und Prof. Vinzenz Jobst.
Der Präsident des PEN-Clubs Kärnten Günter Schmidauer, mit Elisabeth Erler vom PEN-Club Österreich, Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz und Prof. Vinzenz Jobst. © StadtPresse/Fritz

Heute wurde sie enthüllt:

HTL-Schüler fertigten Gedenk­tafel fürs Stadt­haus

Klagenfurt – Im Klagenfurter Stadthaus, dem ehemaligen Kleinmayr-Palais, wurde Dienstagmittag, den 5. Februar 2019, eine Gedenktafel enthüllt. Sie soll an jene Autoren und Autorinnen erinnern, welche in den Jahren zwischen 1938 und 1945 unter Lebensgefahr für das freie Wort eingetreten sind.

 1 Minuten Lesezeit (227 Wörter) | Änderung am 05.02.2019 - 21.17 Uhr

Die Initiative dafür ging vom Kärntner PEN-Club und seinem Präsidenten Günter Schmidauer aus. Bei der feierlichen Enthüllung, der von Schülern der HTL gefertigten, Tafel meinte Schmidauer, dass es „heute wieder wichtiger denn je sei, für das freie Wort einzutreten und sich gegen Meinungsdiktatur zur Wehr zu setzen“. Diese Tafel soll nicht nur an die Vergangenheit und ihre Opfer erinnern, sondern auch zeigen, wie wichtig es ist, dass vor allem Künstler rechtzeitig gefährliche Tendenzen erkennen und diese aufzeigen.

Perfekter Ort – Das Stadthaus war früher eine Druckerei

Schmidauer dankte in herzlichen Worten Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, dass sie für das Anliegen der Gedenktafel ein offenes Ohr gehabt habe und die Anbringung gerade in einem historisch wichtigen Haus ermöglicht habe. „Diese Gedenktafel ist ein weiterer wichtiger Schritt in der aktiven Erinnerungsarbeit der Landeshauptstadt Klagenfurt“, sagte die Bürgermeisterin in ihrer Ansprache und erläuterte auch, dass im heutigen Stadthaus von 1688 bis 1968 die Druckerei Kleinmayr untergebracht war, die mit ihren Publikationen ein wichtiger Verbreiter des freien Wortes war. Die Laudatio für die Autoren und Autorinnen, denen die Tafel gewidmet ist, hielt Prof. Vinzenz Jobst.

Die Tafel im Stadthaus trägt die Inschrift:

„1938 – 1945“ – In respektvoller und dankbarerer Erinnerung an jene Autoren/innen, die für das freie Wort als überzeitlichen, politischen Wert eingetreten sind.

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