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Politik - Villach
Der AK-Präsident Goach forderte gestern bei einer Wahlkampfveranstaltung der FSG in Villach den sofortigen Rücktritt von FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz.
Der AK-Präsident Goach forderte gestern bei einer Wahlkampfveranstaltung der FSG in Villach den sofortigen Rücktritt von FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz. © AS Photo

Unentschuldbare "Herabwürdigung"

Goach fordert Rosenkranz-Rücktritt

Villach – Nach der gestern im Parlament gefallenen Aussage von FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz fordert Kärntens AK-Präsident Günther Goach umgehend seinen Rücktritt: „Wenn Herr Rosenkranz Anstand hat, muss er sofort seinen Hut nehmen und zurücktreten.“

 2 Minuten Lesezeit (289 Wörter)

Zur Vorgeschichte

FPÖ-Klubobmann und Nationalrat Walter Rosenkranz hatte in einer Wortmeldung in der Sitzung des Nationalrates vom 27. Feber 2019, bezugnehmend auf die Arbeiterkammer-Wahlen ein laut Goach „sehr fragwürdiges Bibelzitat“ bemüht: „Siehe, ihr seid aus nichts, und euer Tun ist nichts und euch zu wählen ist ein Gräuel.“ Während einer Wahlkampfveranstaltung der FSG in Villach, wo Goach gestern einen Auftritt hatte, zeigte sich dieser in einer ersten Reaktion „fassungslos“.

Hier die erste Reaktion von AK-Präsident Günther Goach

„Das ist eines österreichischen Nationalrates nicht würdig. Herr Rosenkranz muss, wenn er Anstand hat, sofort als FPÖ-Klubobmann und Mandatar des österreichischen Nationalrates zurücktreten. Diese Wortmeldung kommt einer Herabwürdigung, insbesondere von Menschen die diese Republik am Laufen halten, gleich. Diese Aussage kann man durch nichts entschuldigen.“

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AK-Präsident Günther Goach reagierte bereits gestern Abend während einer FSG Wahlkampfveranstaltung in Villach auf die Wortmeldung von Walter Rosenkranz (FPÖ): „Ein Abrüsten der Worte ist dringend notwendig!“

AK-Präsident Günther Goach reagierte bereits gestern Abend während einer FSG Wahlkampfveranstaltung in Villach auf die Wortmeldung von Walter Rosenkranz (FPÖ): „Ein Abrüsten der Worte ist dringend notwendig!“ - © AS Photo

Goach plädiert für Abrüsten der Worte

Rosenkranz Aussagen reihten sich nahtlos in die AK-Diffamierungsversuche seitens der Bundesregierung in der Vergangenheit ein, so Goach: „Den inhaltlichen Attacken auf die Arbeiterkammer folgen nun verbale Angriffe. Diese Verrohung der Sprache ist unerträglich. Ein Abrüsten der Worte ist dringend notwendig.“ Goach appellierte an alle Verantwortlichen, auf Regierungs-, Abgeordneten- und Sozialpartnerebene: „Verbalentgleisungen sorgen lediglich für noch mehr verhärterte Fronten. Es ist dringend an der Zeit für eine neue Gesprächskultur. Die schwierige Zusammenarbeit – die von meiner Seite aus sehr erwünscht und zwingend notwendig ist – wird ansonsten verschlimmert, wenn nicht unmöglich.“

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