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Die Historikerin Claudia Fräss-Ehrfeld erhält den Paracelsusring der Stadt Villach.
Die Historikerin Claudia Fräss-Ehrfeld erhält den Paracelsusring der Stadt Villach. © LPD Kärnten/fritzpress

Verleihung:

Historikerin Fräss-Ehrfeld mit Paracelsus­ring geehrt

Villach – Alle drei Jahre verleiht die Stadt Villach den Paracelsusring an verdienstvolle Persönlichkeiten. Zuletzt, 2016, hat der langjährige Primarius des Krankenhauses de La Tour, Herwig Scholz, den Ring erhalten. Nun hat das Paracelus-Kuratorium den Beschluss gefasst, für die heurige Verleihung Claudia Fräss-Ehrfeld vorzuschlagen.

 2 Minuten Lesezeit (308 Wörter)

Beschlossene Sache: Vorschlag wurde bereits angenommen

Der Stadtsenat hat gestern, am Mittwoch, den 27. Feber 2019, den Vorschlag des Kuratoriums bereits angenommen. Die Verleihung wird am 15. Mai 2019 stattfinden. Die in Althofen geborene Historikerin hat in Wien, Harvard und Yale studiert. Von 1968 bis 1976 arbeitete sie am Kärntner Landesmuseum in Klagenfurt, seit 1997 ist sie Direktorin des Geschichtsvereins für Kärnten. Für ihre Arbeiten wurden sie bereits mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse und dem Großen Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Klagenfurt ausgezeichnet.

Albel: „Fräss-Ehrfeld ist eine ausgezeichnete Wahl“

Für Bürgermeister Günther Albel ist Fräss-Ehrfeld eine „ausgezeichnete Wahl, da die exzellente Historikerin seit vielen Jahren auf hohem Niveau Kärntens Vergangenheit aufarbeitet und verständlich darstellt.“ Ihre Verdienste seien unbestritten, nicht zuletzt als Mitglied der österreichisch-slowenischen HistorikerInnengruppe des Österreichischen Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten.

Fräss-Ehrfeld: „Große Ehre und Freude“

„Die Verleihung des Paracelsus-Ringes der Stadt Villach ist mir eine große Ehre und Freude“, so Claudia Fräss-Ehrfeld. „Als Historikerin habe ich stets versucht, die Kärntner Geschichte in ihr europäisches Umfeld zu stellen.“ Der Weltbürger Paracelsus, spielt die Historikerin auf den Namensgeber des Ehrenrings an, hätte allen Grund, zeit seines Lebens seiner Vaterstadt Villach zugetan zu sein. Auch persönlich verspüre sie eine enge Verbindung zur Stadt: „Ein Vorfahr meines Mannes, Georg Anton Fräss, war Mitte des 18. Jahrhunderts Bürgermeister von Villach.“

Details zum Paracelsusring

Der Paracelsusring wird seit dem Jahr 1954 von der Stadt Villach für wissenschaftliche Leistungen verliehen. Der Name leitet sich von Theophrastus Bombast von Hohenheim ab. Der Arzt, Alchemist und Philosoph wirkte im 16. Jahrhundert, er hinterließ zahlreiche wissenschaftliche Aufzeichnungen. Aufgewachsen ist Paracelus in Villach, wo sein Vater eine ärztliche Praxis führte und er frühe Einblicke in die Welt der Medizin erhielt.

 

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