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Wirtschaft - Villach
Die Managerin Angelika Sodian spricht in Villach über die Zukunft der Mobilität. Auf dem Foto von links: Stadtrat Erwin Baumann, Silicon-Alps-Sprecher Christian Philipp, Referentin Angelika Soidan, Bürgermeister Günther Albel, Landtagspräsident Reinhart Rohr
Die Managerin Angelika Sodian spricht in Villach über die Zukunft der Mobilität. Auf dem Foto von links: Stadtrat Erwin Baumann, Silicon-Alps-Sprecher Christian Philipp, Referentin Angelika Soidan, Bürgermeister Günther Albel, Landtagspräsident Reinhart Rohr © Stadt Villach/Oskar Höher

Wirtschaftsabend

Ideen zur „Mobilität der Zukunft“

Villach – Spannend waren sowohl Vortrag als auch Visionen: Dr.in Angelika Sodian, Managerin des international erfolgreichen Konzerns NIO, skizzierte dem Villacher Publikum, was den chinesischen Weg auf dem Gebiet der Mobilität erfolgreich macht.

 2 Minuten Lesezeit (295 Wörter)

Die gebürtie Villacherin Angelika Sodian war diesmal charmante Gastrednerin beim „Villacher Wirtschaftsgespräch“, zu dem Bürgermeister Günter Albel eingeladen hatte. Die Managerin des aus China stammenden Konzerns „NIO“ gewährte dem interessierten Publikum im vollen Bambergsaal spannende Einblicke – sowohl in die fernöstliche Wirtschaftsphilosophie, als auch in ihre Visionen, was die Mobilität der Zukunft betrifft.

In China fahren schon 2,2 Mio. E-Autos

Im Publikum hörten auch das „Who-is-who“ der Villacher Unternehmerszene, der Landes- und Stadtpolitik, welche Strategien China als global agierende Wirtschaftsmacht im Hinblick auf die Zukunft der Mobilität verfolgt. Autohersteller werden künftig zu Mobilitätsanbietern, der Besitz eines Fahrzeuges nicht mehr vorrangig. „Der Markt wird sich vollkommen wandeln“, ist Sodian überzeugt. 40 Prozent oder 2,2 Millionen aller E-Autos weltweit fahren in China – und zwar erst seit dem Jahr 2013.

„Europa kann von China lernen“

Das gefährdete Ökosystem und Einbußen durch lange Staus seien nur zwei Gründe für den sensationellen Durchmarsch der E-Mobilität gewesen, der noch lange nicht zu Ende wäre. „Den Wirtschaftsplan ,Made in China 2025′ arbeitet das Land konsequent ab, auch mit Unterstützung der Politik“, schildert Sodian. Selbst-fahrende E-Fahrzeuge und die derzeit breitest mögliche Vernetzung aller via App gesteuerten Alltagsthemen seien in China bereits realisierte Zukunft. „Europa kann da und dort sehr wohl von China lernen. Es ist nicht sinnvoll, den Wirtschaftsgiganten als Bedrohung zu sehen, sondern Chancen zu erkennen und zu nützen“, sagt die Expertin.

Bürgermeister Günther Albel schilderte, dass auch Villach stark auf E-Mobilität, aber auch auf andere alternative, weil umweltfreundliche Varianten setze. „Shared Mobility kommt in unserem Mobilitätskonzept dominant vor. Wir bauen auch unser Radwegenetz dynamisch weiter und tun alles Mögliche, um den Hightech-Standort Villach mit der besten Lebensqualität auszustatten.“

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