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Landtagspraesident Reinhard Rohr, LH-Stv. Gaby Schaunig, LH Peter Kaiser, Vizeministerin Wang Hui, eine Dolmetscherin und Minister Diao Yuhua.
Landtagspraesident Reinhard Rohr, LH-Stv. Gaby Schaunig, LH Peter Kaiser, Vizeministerin Wang Hui, eine Dolmetscherin und Minister Diao Yuhua. © LPD Kärnten/Jannach

Bildungskooperation:

Universität Klagenfurt: Bald eine Ko­operation mit China?

Klagenfurt – Sehr an einer Bildungskooperation mit Kärnten interessiert, zeigten sich die beiden chinesischen Provinzen Henan und Guizhou. Heute, Freitag, wurden ihre großen Delegationen von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Spiegelsaal der Landesregierung empfangen. Im Gespräch war unter anderem eine mögliche Zusammenarbeit mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

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Zusammengezählt haben die beiden Provinzen über 140 Millionen Einwohner, in Henan gibt es 140 und in Guizhou 72 Hochschulen, die nach der Reifeprüfung besucht werden können. Neun der Top-Universitäten aus Henan sind auch in der Delegation vertreten. Konkret geht es den Chinesen um den Austausch von Studierenden und Lehrenden sowie um gemeinsame wissenschaftliche Projekte. Weil Henan und Guizhou bedeutende Tourismusstandorte sind, wollen sie insbesondere auch in der Tourismusausbildung mit Kärnten kooperieren.

LH Kaiser stellte den Chinesen unser Bildungssystem vor

„Ich freue mich, dass wir uns über Bildung austauschen, eines der wichtigsten und die Zukunft prägendsten Themen“, sagte Kaiser. Er stellte den Gästen aus China das österreichische Bildungssystem kurz vor und ging auf die Schwerpunkte in Kärnten ein. Der Landeshauptmann sagte, dass Kärnten knapp 24 Prozent des Jahresbudgets für Bildung aufwende. „Bildungsarbeit beginnen wir schon im frühesten Kindesalter und haben insgesamt ein lebensbegleitendes Bildungssystem“, so Kaiser. Er spannte den Bogen von der Elementarpädagogik über die duale Ausbildung bis hin zur universitären.

Yuhua: „Internationale Kooperationen sind wichtig für uns“

Der Bildungsminister von Henan, Diao Yuhua betonte: „Internationale Kooperationen sind sehr wichtig für uns, im Bildungsbereich arbeiten wir mit 60 Ländern, vor allem mit Deutschland, Italien und Frankreich, in 270 Projekten zusammen.“ Österreich bezeichnete er als besonders interessant für Kooperationen, weil es in einigen Bildungsbereichen Vorreiter sei. Der Minister verwies auch auf mögliche Stipendien für Kärntner Studierende, die an einem Austauschprogramm mit Henan interessiert wären.

Klinglmair an einer Kooperation interessiert

Bildungsdirektor Robert Klinglmair zeigte sich an möglichen Kooperationen mit den beiden chinesischen Provinzen sehr interessiert. Er sagte, dass die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eine sehr offene Uni sei und weltweit über 200 Partnerunis habe. Auch im Bereich der Höheren Schulen könnte man Projekte starten.

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