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Politik - Villach
Spanring:
Spanring: "Es freut mich, dass zumindest einige Frauen im Villacher Gemeinderat (ÖVP und FPÖ) überparteilich für die gemeinsamen Interessen der Frauen einstehen." © ÖVP Villach

"SPÖ und Grüne vermischen hier etwas"

ÖVP und FPÖ: Ein Zeichen für die Gleich­berechtigung

Villach – "Es ist wichtig, dass wir (Frauen) gerade in unserer heutigen Zeit die Geschichte nicht vergessen, wie steinig der Weg war, und es auch teilweise heute noch ist", erklärt Stadträtin Katharina Spanring in ihrer aktuellen Aussendung und spielt damit auf den heutigen Weltfrauentag an.

 2 Minuten Lesezeit (350 Wörter)

Am 12. November 1918 wurde das Frauenwahlrecht beschlossen. Heuer im Februar jährten sich 100 Jahre, dass eine Frau das erste Mal wählen durfte. Im März 1919 zogen die ersten Frauen ins Parlament ein. Die Stadträtin und Obfrau der Volkspartei Frauen Villach Katharina Spanring gibt zu bedenken: „Wenn es seinerzeit nicht Frauen und Männer gegeben hätte, welche mutig gewesen wären, hätten wir heute die Möglichkeit unser Leben selbstbestimmt gestalten zu können?“

Spanring: „Es gibt noch einiges zu tun“

„Vieles wurde in den vergangenen 100 Jahren bereits erreicht. Doch um den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben, gibt es noch einiges zu tun – auch für die Politik. Denn nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird Gleichberechtigung selbstverständlich werden“ ist Stadträtin Spanring überzeugt.

„SPÖ und Grüne vermischen hier etwas“

„Es freut mich, dass zumindest einige Frauen im Villacher Gemeinderat (ÖVP und FPÖ) überparteilich für die gemeinsamen Interessen der Frauen einstehen, einen gemeinsamen Weg gehen wollen und somit ein Zeichen setzten“, erklärt Spanring. „Schade nur, dass die SPÖ und Grüne hier Sachen vermischen, denn es waren keine Forderungen, folglich hatte dies auch nichts mit der Bundesregierung zu tun sondern mit dem Interesse aller Frauen“, schließt Stadträtin Katharina Spanring.

Dafür stehen die Politikerinnen (ÖVP und FPÖ) ein:

  • Keine Gewalt an Frauen,
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit,
  • Wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen,
  • Mehr Frauen in der Politik,
  • Gleiche Rechte und gleiche Chancen

FPÖ: Antrag für leicht zugängliche Hilfe für gewaltbedrohte Frauen

„Auch wenn das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, dürfen Frauen stolz auf das Erreichte sein“, hält auch die Klubobfrau der Freiheitlichen Gemeinderäte Katrin Niessner fest. Für die Klubobfrau sei es wichtig Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kindern zu setzen. Klubobfrau Katrin Niessner verweist auf das, auf Bundesebene gesetzte, Anti-Gewalt-Paket, welches das Strafrecht verschärft und den Opferschutz verbessern soll. Nach Anregung von Experten bringen die Freiheitlichen in der heutigen Gemeinderatsitzung einen Antrag für leicht zugängliche Hilfe für gewaltbedrohte Frauen ein.

 

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