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In 35 Jahren bestritt der Fürnitzer rund 700 Rennen und fuhr 500.000 Kilometer mit dem Rad.
In 35 Jahren bestritt der Fürnitzer rund 700 Rennen und fuhr 500.000 Kilometer mit dem Rad. © Franz Tarmann

Nach 35 Jahren:

Franz Tarmann: Eine Rad-Legende sagt Adieu

Fürnitz – Der bereits 76-jährige Fürnitzer Franz Tarmann gibt sein Karriereende im Radsport bekannt. Rund 700 Radrennen hat er in 35 Jahren bestritten. In der "Sportlerpension" radelt er nur noch aus Freude.

 2 Minuten Lesezeit (286 Wörter) | Änderung am 11.03.2019 - 14.24 Uhr

Als mit dem Fußball nach einer schweren Verletzung Schluss war, wollte der in Villach geborene Franz Tarmann einen anderen Sport ausüben. Es war ein Radrennen am Faaker See, wo er sich ein Rad borgte und teilnahm.  Von da an packte ihn die Begeisterung zum Radsport. Kurz darauf kaufte er sich ein gebrauchtes Rennrad und begann mit dem Training.

Sportler mit Leib und Seele

Otto Reuer, ein langjähriger Freund, brachte ihn zum Verein Konsum Villach, für den er einige Jahre gefahren ist. 2004 wechselte er zum ÖAMTC Althofen wo er bis zu seinem jetzigen Karriereende radelte. Neben dem Radsport war er auch noch 27 Jahre lang Fußballschiedsrichter im Karawankencup. Im Winter hält er sich bis heute mit Skitouren, Kraftkammer (PSK Faak) und Ergometer fit.

500.000 gefahrene Kilometer

Tarmann konnte während der 35 Jahre, in denen er im Radsport aktiv war, rund 700 Rennen bestreiten und etliche Erfolge feiern. Zum 26-fachen Kärntner Berg- und Straßenmeister-Titel gesellen sich auch tolle Triatholn Ergebnisse, viele Österreichische Meistertitel und Siege im Ausland. Rund 500.000 gefahrene Kilometer (900.000 Höhenmeter) verbrachte der Villacher im Radsattel. Genug vom Radeln habe Tarmann aber noch nicht. Nach dem Motto „Wer rastet der rostet“ radelt er in seiner Sportlerpension nur noch aus reiner Freude.

„Danke, für die vielen schönen Jahre“

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gab Tarmann sein Karriereende bekannt und blickte zurück auf seine Radkarriere: „Es war ein bewegter Lebensabschnitt, der mir sehr viel Freude brachte und vor allem fit gehalten hat.“ Er sei „sehr dankbar für die vielen schönen Jahre und möchte mich auch noch beim ÖAMTC Althofen und der Gemeinde Finkenstein für die Unterstützung bedanken“, so Tarmann.

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