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Politik
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Goach mit klarem Wahlsieg:

„Wir konnten das letzte Wahlergebnis toppen!“

Klagenfurt - Villach – 38,5 Prozent der Wahlberechtigten machten bei der AK-Wahl 2019 von ihrem Stimmrecht gebrauch. Das Ergbnis: Günther Goach fährt mit der FSG einen klaren Wahlsieg ein und bleibt damit AK-Präsident. Erfreuliche Zugewinne gab es auch für die Freiheitlichen und den ÖAAB. Die Grünen verfehlten ihr Wahlziel. Wir haben die ersten Reaktionen rund um die Spitzenkandidaten.

 3 Minuten Lesezeit (463 Wörter) | Änderung am 14.03.2019 - 19.09 Uhr

Sozialdemokraten mit Goach wieder bestätigt

Der amtierende AK-Präsident Günther Goach zeigte sich in einer ersten Reaktion gegenüber 5 Minuten mehr als erfreut: „Es ist ein sehr erfreuliches Ergebnis. Wir haben das letzte Ergebnis sogar noch getoppt. Da kann man nur glücklich sein, dass so viele Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben uns das Vertrauen geschenkt haben!“ Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) konnten mit ihrem Spitzenkandidaten, 83,3 Prozent (2014: 76,9 Prozent) der Stimmen erreichen. In der neuen Vollversammlung sind die Sozialdemokraten damit mit 56 Mandaten vertreten.

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LH Peter Kaiser gratulierte Günther Goach zum Wahlergebnis

LH Peter Kaiser gratulierte Günther Goach zum Wahlergebnis - © Sussitz

Für SPÖ-Landesparteivorsitzenden Landeshauptmann Peter Kaiser und SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher ein deutlich sichtbares Zeichen dafür, „dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kärnten ganz genau wissen, wer sich für sie und ihre Anliegen seit Jahren erfolgreich und mit konsequentem Nachdruck einsetzt.“ Peter Kaiser: „Ich bin stolz und froh, mit Günther Goach nicht nur einen persönlichen Freund, sondern einen ehrlichen und authentischen Kämpfer für mehr Chancengerechtigkeit und für eine solidarische Gesellschaft, in der man sich gegenseitig hilft und unterstützt, statt sich durch Ellenbogenrempeleien und Empathielosigkeit auf den eigenen Vorteil konzentriert, an meiner Seite zu wissen“.

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Riesenfreude über den Zugewinn für die Freiheitlichen: Landesspitzenkandidat Manfred Mischelin und Villach Kandidat Patrick Fritz

Riesenfreude über den Zugewinn für die Freiheitlichen: Landesspitzenkandidat Manfred Mischelin und Villach Kandidat Patrick Fritz - © KK

4,6 Prozent Zugewinn für Freiheitliche

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer – FPÖ, gingen mit dem Spitzenkandidaten Manfred Mischelin ins Rennen und erreichten 13,1 Prozent (2014: 8,5 Prozent). Mischelin: „Mit einem Ergebnis wie diesem kann man nur sehr zufieden sein. Ein Plus von 4,6 Prozent ist eine Sensation für uns. Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern die uns das Vertrauen geschenkt haben“

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Christian Struger war Spitzenkandidat der ÖAAB – Christliche GewerkschafterInnen (ÖAAB – FCG)

Christian Struger war Spitzenkandidat der ÖAAB – Christliche GewerkschafterInnen (ÖAAB – FCG) - © KK

Leichter Zugewinn für ÖAAB

Der ÖAAB – Christliche GewerkschafterInnen (ÖAAB – FCG) – mit Christian Struger als Spitzenkandidat, kam auf 5,7 Prozent (2014: 5,2 Prozent). Strugers erste Reaktion: „Ich möchte mich zu aller erst bei den vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern sowie den Heinzelmännchen im Hintergrund bedanken. Goach hat ein respektables Ergebnis erzielt und ich möchte ihm dazu gratulieren. Was dennoch sehr schade ist, ist die weiter sinkende Wahlbeteiligung. Ich freue mich auf das gewonnene Mandat – es ist schön für uns!“

Landesparteiobmann Martin Gruber zeigt sich zufrieden mit dem Zugewinn eines Mandates auf nun vier Mandate und dankt Spitzenkandidat Christian Struger und seinem Team für den Einsatz.

Mandate in der Vollversammlung

In Mandaten bedeutet das vorläufig: 56 Mandate für die Liste Goach, 9 Mandate für die Freiheitlichen, 4 Mandate für den ÖAAB, 1 Mandate für die Grünen. Kein Mandat erreichte der GLB. Von den elf Vorstandsmandaten gehen 10 an die Sozialdemokraten und 1 Mandat an die Freiheitlichen.

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