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Politik - Villach
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Brennpunkt Bahnhof Villach:

„Alkoholverbot als Verordnung längst vorbereitet!“

Villach – Die Meldung von FPÖ-Stadtparteiobmann Erwin Baumann wegen eines Alkoholverbotes rund um den Bahnhof Villach, sei laut Bürgermeister Günther Albel bereits längst in der Evaluierung: "Wir sind seit einem halben Jahr dabei, genau dieses Thema mit der Polizei und Streetworkern zu klären. Dass es ein Problem gibt, ist klar. Eine Verodnung dazu soll in der ersten Jahreshälfte dem Gemeinderat vorgelegt werden!"

 2 Minuten Lesezeit (319 Wörter) | Änderung am 21.03.2019 - 15.22 Uhr

Forderung nach Wachzimmer am Bahnhof ungehört

„Wir fordern seit langem das Polizeiwachzimmer am Bahnhof einzurichten. Dies ist anscheinend  aufgrund der Blockade der Bundesregierung nicht möglich. Daher mussten wir, wie es andere Städte schon gemacht haben, zum Thema Alkoholverbot greifen“, meint Albel in einer ersten Reaktion. „Einzige Sorge rund um die Einführung des Alkoholverbots ist eine mögliche Verlagerung des Problems in andere Straßen oder auf andere Plätze in unserer Stadt. Der Pilotversuch am Bahnhof soll zeigen, ob es zu einer Verlagerung kommt oder nicht. Die beste Lösung wäre aber natürlich das Polizeiwachzimmer am Bahnhof, dann müssten wir nicht zu solchen Maßnahmen greifen!“

Verordnung mit erster Jahreshälfte

„In den letzten Monaten wurde gemeinsam mit der FPÖ an der Verordnung des Alkoholverbots gearbeitet. Umso verwunderlicher ist es daher, dass Baumann dies nun im Alleingang kommuniziert. Wir haben immer über einen Pilotversuch gesprochen um die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme zu überprüfen. Gerade deshalb waren wir seit einem halben Jahr dabei eine Evaluierung gemeinsam mit der Polizei sowie Streetworkern durchzuführen. Ich habe den Auftrag gegeben eine Verordnung auszuarbeiten, die eben ein Alkoholverbot am Bahnhof umsetzen kann. Die Verordnung gibt es und sie soll in der ersten Jahreshälfte dem Gemeinderast vorgelegt werden. Die Verordnung betrifft beide Seiten des Bahnhofes“, schildert Albel.

Hochstetter-Lackner: „Polizeistation wäre die optimale Lösung“

„Die Forderung nach der Polizeistation am Bahnhof wäre ein erster Schritt dies in den Griff zu kriegen. Vielleicht wäre es dann sogar machbar ohne ein Alkoholverbot vorzugehen“, meint SPÖ-Nationalrätin Irene Hochstetter-Lackner. Für sie sei es aber auch erstaunlich, „dass die Villacher FPÖ, deren Partei den Innenminister stellt und damit in der Regierung sitzt, nicht dem Ruf nach dem Polizeiwachzimmer nachkommt. Indem Baumann ein Alkoholverbot fordert, wird gerade erst deutlich, wie wichtig die Polizeistation am Bahnhof wäre“, schließt Hochstetter-Lackner.

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