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Sport - Villach
VSV-Spieler Markus Schlacher wurde zum
VSV-Spieler Markus Schlacher wurde zum "Eishockey-Superstar 2019" ausgezeichnet. © ORF Kärnten

VSV-Verteidiger erhält Superstarpokal

Der neue Eishockey-Superstar heißt Markus Schlacher

Villach – Auch in der heurigen Eishockeysaison haben die Hörerinnen und Hörern des Radio Kärnten Eishockeymagazins wieder den Eishockey-Superstar gewählt: Das Rennen machte VSV-Verteidiger Markus Schlacher (31), der sich gegen KAC-Stürmer Thomas Hundertpfund durchsetzte.

 4 Minuten Lesezeit (582 Wörter)

Die traditionelle Ehrung fand heute zum zweiten Mal im ORF Landestudio Kärnten statt. Dabei konnte der VSV-Spieler, er gewann bereits 2015/16 die Wahl zum 35. Eishockeysuperstar, von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser den Superstarpokal entgegennehmen. Vom Kärntner Maler Bernd Svetnik erhielt der Geehrte ein Gemälde. Vom Trachtenhaus Strohmaier in Weitensfeld wurde Schlacher eingekleidet.

Dem Villacher gratulierte der Landeshauptmann recht herzlich zu seiner Wahl. Als Eishockeyfan sei es für ihn ein schöner Moment, den Pokal übergeben zu dürfen. „Schlacher, ebenso wie die anderen Kärntner Eishockeyspieler, sind für mich ein Vorbild im Alltag und auf dem Eis. Sie stehen mit beiden Beinen nicht nur auf den Eisschuhen sondern auch im Leben und haben gegenüber ihren zahlreichen Fans eine große Verpflichtung“, betonte Kaiser.

„Aushängeschild für Österreich“

Viel Lob gab es für das Kärntner Eishockeymagazin, das seit 1981 Jahren ausgestrahlt wird. „Es ist ein Aushängeschild für ganz Österreich. Der ORF Kärnten ist eishockeyaffin, hat seit 38 Jahren eine einmalige Sendung. Mit ihr kommt Eishockey in jedes Haus, sie wird professionell moderiert und die hohen Votings zeigen die Beliebtheit des Eishockeysports deutlich“, dankte er dem gesamten Eishockey- Magazin-Team.

Für ORF Kärnten Landesdirektorin Karin Bernhard ist die Sendung auch nach 38 Jahren eine Marke. „ Wir haben Hörer vom Kleinkind bis zum Großpapa. Sie macht uns stolz, ist etwas Besonderes für Österreich und über die Grenzen hinaus. Die Marktwerte stimmen und das große Interesse ist nach wie vor ungebrochen“, lautete ihr Resümee. Bernhard gab aber gleichzeitig zu bedenken, dass im Zuge der jetzigen Reform um den ORF bzw.um die Abschaffung der GIS-Gebühren das Magazin in Frage gestellt werden könnte. In Richtung Schlacher meinte sie augenzwinkernd: „Ich bin erfreut, dass er gewonnen hat. Wenn er es in drei Jahren wieder schaffen sollte, kommt er mit einem Kind mehr.“

Schlacher, er kam mit Gattin Katharina und den Töchtern Sophie und Mia, zeigte sich auch beim zweiten Mal von der Ehrung beeindruckt. „Der Pokal ist eine große Ehre und macht mich stolz. Das Duell mit Hundertpfund war spannend und knapp“.

Eigengewächs der Adler

Schlacher begann seine Eishockeylaufbahn als Nachwuchsspieler des VSV. Als 16-Jähriger debütierte er in der Österreichischen Eishockey-Liga. Im Anschluss wechselte er nach Schweden, wo er beim Skellefteå AIK nicht nur in der J20 SuperElit, der höchsten Nachwuchsspielklasse spielte, sondern auch neun Spiele in der Elitserie absolvierte. Nach einem Jahr zog es ihn nach Oberösterreich wo er sich für vier Jahre dem EHC Linz anschloss. Nach einem einjährigen Intermezzo beim EC Red Bull Salzburg, mit dem er die European Trophy 2011 gewann, wechselte er 2012 zu den Vienna Capitals für die er bis 2015 spielte. Dabei wurde er von Trainer Tommy Samuelsson vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult. Im Juli 2015 kehrte er zum VSV zurück. In der heurigen Saison bestritt er für den VSV 50 Spiele, verbuchte zwei Tore und elf Assists und wanderte 32 Mal in die Strafbox.

Für Österreich spielte Schlacher bei der U18-Weltmeisterschaft der Division I 2005 sowie den U20-Weltmeisterschaften der Division I 2006 und 2007, wo er zum besten Stürmer des Turniers gewählt wurde. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab Schlacher im Februar 2010 in Asiago beim 4:3-Erfolg nach Verlängerung im Freundschaftsspiel gegen Frankreich. An der Weltmeisterschaft nahm er erstmals 2014 in Goyang teil, wo dem Nationalteam der Wiederaufstieg in die Top-Division gelang. Beim Vier-Nationen-Turnier in Klagenfurt, dem Österreich Cup im Feber 2019, bestritt Schlacher alle drei Spiele.

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