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Politik - Klagenfurt
Es soll sich um den stellvertretenden FPÖ-Bezirksobmann von Klagenfurt-Land, Dominic Keuschnig sowie um einen weiteren Identitären-Aktivisten handeln.
SYMBOLFOTO Es soll sich um den stellvertretenden FPÖ-Bezirksobmann von Klagenfurt-Land, Dominic Keuschnig sowie um einen weiteren Identitären-Aktivisten handeln. © RFJ Österreich

"Dies darf nicht folgenlos bleiben!"

Identitäre in der FPÖ: Seiser fordert Konse­quenzen

Ferlach – Wie eine Kärntner Tageszeitung berichtet, sollen zwei Funktionäre der FPÖ in Verbindung zu als rechtsextrem eingestuften Identitären stehen. Die SPÖ-Kärnten forderte daher, heute, am 6. April 2019, sofortige klare Konsequenzen.

 1 Minuten Lesezeit (208 Wörter) | Änderung am 06.04.2019 - 17.14 Uhr

Wie die SPÖ erklärt, soll es sich dabei um den stellvertretenden FPÖ-Bezirksobmann von Klagenfurt-Land, Dominic Keuschnig sowie um einen weiteren Identitären-Aktivisten handeln, welcher für die FPÖ als Wahlbeisitzer fungierte. Er soll unter anderem bei dem Vorfall an der Universität Klagenfurt dabei gewesen sein. Keuschnig ist in derselben Gemeinde, in der auch der identitäre Wahlbeisitzer tätig war, Stadtparteichef der FPÖ. Trotz der nachgewiesenen Verbindung streitet Keuschnig die Vorwürfe gegenüber der Tageszeitung ab.

Seiser: „Dies darf nicht folgenlos bleiben!“

Nun fordert SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser: „Dies darf nicht folgenlos bleiben!“ Für den SPÖ-Klubobmann steht fest: „Sowohl Darmann als auch Strache sind jetzt gefordert, ihren Worten auch Taten in Form sofortiger personeller Konsequenzen folgen zu lassen.“ Seiser befürchtet, „dass Rechtsextreme mit ihren ebenso widerwärtigen wie gefährlichen Ideen von Rassenreinheit salonfähig gemacht werden und Zugang zu demokratischen Schalthebeln in unserer Demokratie bekommen.“

„Die Identitären und ihr krudes Gedankengut mögen eine noch kleine sektenartige Gruppe von rechtsextremen Spinnern sein“, so der Klubobmann. „Richtig gefährlich werden sie aber erst durch die FPÖ, die ihnen durch das Akzeptieren durch FPÖ-Sympathisanten wie Eustaccio, Keuschnig und Co eine Legitimation geben“, bringt es Seiser abschließend auf den Punkt.

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