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Aktuell - Klagenfurt
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Unklare Situation rund um Studentin:

Masern-Angst bei Studenten geht um

Unversität Klagenfurt – Eigentlich stehen jetzt die Ferien für die Studierenden an der Universität Klagenfurt kurz bevor und damit verbunden die Freude auf eine Auszeit, dennoch gibt es Verunsicherung. Der Grund: Rektor Oliver Vitouch versandte heute eine Mail rund um das Thema "Masern in Klagenfurt". Bis jetzt ist noch nicht klar, ob eine mit Masern angesteckte Studierende, von der in den Medien die Rede ist, am Klagenfurter Campus aktiv ist.

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In seinem Mail, welches an alle Studierenden verschickt wurde, schreibt er: „Aus akutem Anlass möchte ich Sie darüber informieren, dass das Gesundheitsamt Klagenfurt … eine Gratisimpfung gegen Masern anbietet. In den Meldungen über bestätigte Erkrankungsfälle ist neuerdings auch von einer Studentin die Rede. Das Rektorat hat bis dato keine Informationen darüber, ob es sich um eine Studentin der Universität Klagenfurt handelt.“

Aktuell handelt es sich bei den bestätigten Masern-Fällen um zwei Buslenker, eine Studentin und ein vierjähriges Kind. Keine weitere Ausbreitung der Masern in Kärnten vermeldet die Landessanitätsdirektion und des Gesundheitsamtes Klagenfurt heute, Freitag. Es bleibt also vorerst bei vier Erkrankten und vier Verdachtsfällen. Kolportierte Ansteckungen bei einem Klagenfurter Nachwuchsfußballverein konnten nicht bestätigt werden. Drei Erkrankte werden derzeit stationär betreut, meldet das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee.

Rege Impftätigkeit

Die Gesundheitsämter verzeichnen indes eine rege Impftätigkeit. Erfreulich sei die Inanspruchnahme des Impfangebotes durch junge Erwachsene. Besonders die 20- bis 40-Jährigen sind eingeladen, das Impfangebot in den Gesundheitsämtern und bei niedergelassenen Ärzten in Anspruch zu nehmen. Beim Verdacht einer Masernerkrankung bitte keinesfalls ins Krankenhaus fahren, appellieren die Verantwortlichen im Klinikum Klagenfurt. Weder kann man sich dort impfen lassen, noch gibt es im Labor irgendwelche Auskünfte. Wer vermutet an Masern erkrankt zu sein, soll sich telefonisch an den Hausarzt wenden. In den Nachtstunden und am Wochenende steht der Hausärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 141 zur Verfügung. Die Landessanitätsdirektion ist morgen, Samstag, von 12 bis 15 Uhr unter der Nummer 050 536 15102 erreichbar. Ab Montag, 15. April, ist diese Hotline von 8.30 Uhr bis 16 Uhr erreichbar.

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